ERDRUTSCH: Erneuter Rutsch oberhalb von Schwyz

Im Berggebiet Haggen oberhalb von Schwyz waren am Ostersonntag erneut rund 1000 Kubikmeter Geröll und Geschiebe abgerutscht. Ein Erdwall konnte das Rutschmaterial auffangen.

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Die Lage im Rutschgebiet - hier eine Aufnahme vom Ostersamstag - hat sich beruhigt. (Bild: Gemeinde Schwyz)

Die Lage im Rutschgebiet - hier eine Aufnahme vom Ostersamstag - hat sich beruhigt. (Bild: Gemeinde Schwyz)

Der eiligst erstellte Erdwall leitete die Erdmassen am Haus vorbei. (Bild: Helinews.ch)
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Blick Richtung Abrissstelle. (Bild: Helinews.ch)
Baumstämme und Geröll rutschen in Richtung eines Hauses. (Bild: Bruno Marty)
Das Haus blieb nur knapp verschont. (Bild: Bruno Marty)
Die Gemeinde Schwyz errichtete einen Erdwall, um die Erdmassen am Haus vorbeizuleiten, mit Erfolg, wie sich am Ostersonntag zeigte. (Bild: Geri Holdener)
Blick aus der Luft. (Bild: Helinews.ch)
Die Versicherung für die Gebiete weiter unten: Der Schutzwald. (Bild: Geri Holdener)
Das zugedeckte Land neben dem Ferienhaus. (Bild: Geri Holdener)
Der Erdrutsch riss zahlreiche Bäume mit.
Viel Schaden am Kulturland. (Bild: Bruno Marty)
Blick Richtung Abrissstelle (Bild: Bruno Marty)

Der eiligst erstellte Erdwall leitete die Erdmassen am Haus vorbei. (Bild: Helinews.ch)

Seit Ostersonntag habe sich die Lage aber beruhigt, teilte der Schwyzer Gemeindeschreiber Bruno Marty am Montag mit. Es sei zu keinen weiteren Rutschungen gekommen. Das Gefahrengebiet werde weiterhin überwacht; zudem würden in den nächsten Tagen Messstationen installiert.

Die beiden Häuser im Rutschgebiet, ein Bauernhaus und ein Ferienhaus, dürfen weiterhin nicht bewohnt werden. Auch der Wanderweg rund um den Engelstock bleibt bis Ende dieser Woche gesperrt, wie Marty mitteilte.

Am Karfreitag waren rund 200 Kubikmeter Baumstämme, Geröll und Geschiebe in Richtung der beiden Häuser gerutscht. Die zwei Bewohner des Bauernhofes mussten das Haus verlassen. Im Stall zurücklassen und auch dort versorgen konnten die Bewohner ihre Tiere. Der etwas abseits stehende Stall war nicht unmittelbar vom Rutsch betroffen.

Sicherheitshalber nicht benutzt werden darf auch das Ferienhaus im Rutschgebiet. Als der Murgang am Freitag niederging, hielt sich niemand dort auf.

Laut Marty ist das betroffene Gebiet Blüemlisberg, in dem die beiden betroffenen und schon älteren Häuser stehen, für Erdrutsche bekannt. Das Ausmass des Rutsches am Freitag hatte er aber als überraschend bezeichnet. (sda/kst)