Erster Schnee: Wintersportorte hoffen

Endlich: Der erste Schnee in den Zentralschweizer Bergen ist da. Wenn auch nur in kleinen Mengen. Fürs Skifahren dürfte es erst ab Samstag reichen.

Drucken
Teilen
Wegen der Kälte kann nun endlich auch beschneit werden. Im Bild: Christoph Bissig (links) und Roger Russi von den Titlisbahnen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Wegen der Kälte kann nun endlich auch beschneit werden. Im Bild: Christoph Bissig (links) und Roger Russi von den Titlisbahnen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Es stürmte. Es tobte. Mit Spitzenwerten von 152 Stundenkilometer auf dem Pilatus fegte in der Nacht auf Montag ein orkanartiger Sturm über die Schweiz. Auf dem Pilatus selbst gab es keine Schäden, wie André Zimmermann, Direktor der Pilatus-Bahnen, auf Anfrage sagt. Auf dem Berg gab es 15 Zentimeter Neuschnee.

Schnee bis auf 500 Meter

Der nächtliche Sturm hat dennoch Auswirkungen auf die Skigebiete. Denn mit dem Wind sanken auch die Temperaturen. In der Zentralschweiz sind am Dienstag Schneefälle bis gegen 500 Meter, also bis in die flacheren Gebiete, angekündigt. Gemäss Meteo Schweiz ist die ganze Woche immer wieder mit Schnee zu rechnen. Allerdings steigt die Schneefallgrenze am Mittwoch vorübergehend wieder auf 1000 bis 1300 Meter an. Gerechnet wird mit Neuschneemengen von 20 bis 30 Zentimeter.

Hoffnungen auf Samstag

Schneesportler dürfen aber die Hoffnung haben, dass immerhin in Engelberg die Skilifte am Wochenende ihren Betrieb aufnehmen. Wegen der kalten Temperaturen kann beschneit werden.

Ob das Skigebiet auf Melchsee-Frutt geöffnet werden kann, ist noch offen. «Offizieller Start in die Wintersaison ist am 17. Dezember», sagt Tourismusdirektor Thomas Keiser. Falls es diese Woche weiterhin viel Schnee geben sollte, könnte das Skigebiet allenfalls bereits am Samstag geöffnet werden.

In Andermatt ist der Betrieb seit Samstag geöffnet, die Standard-Piste auf der Gurschenalp ist mit Kunstschnee präpariert. «Tendenziell wird es aber Wochenende, bis wir nebst der Gurschen noch weitere Pisten öffnen können», sagt Carlo Danioth, Chef Pistenrettungsdienst.

Christian Bertschi und Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.