ERSTFELD: Immer mehr LKW-Sünder ertappt

Das Schwerverkehrszentrum Uri kontrolliert rigoros. Mit Recht: Die Vergehen sind zum Teil alles andere als Bagatellen.

Rahel Schnüriger
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Adrian Fröhlich (links) und Peter Schuler kontrollieren im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld die Reifen eines Lastwagens. (Bild: Nadia Schärli)

Adrian Fröhlich (links) und Peter Schuler kontrollieren im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld die Reifen eines Lastwagens. (Bild: Nadia Schärli)

Ein fehlendes Rad, gebrochene Bremsscheiben, abgerissene Bremsschläuche oder ein Reifen, der direkt auf dem Areal des Schwerverkehrszentrums explodierte: Die Mitarbeiter des 2009 eröffneten Schwerverkehrszentrums Uri (SVZ) sind sich einiges gewohnt. «Es ist beängstigend, was man im SVZ alles sieht», sagt der Urner Sicherheitsdirektor Beat Arnold. Andererseits sei es ein Glück, dass solche Mängel aufgedeckt und diese Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen würden: «Man konnte so sicher schon viele Unfälle vermeiden.» Zudem werde das Auge der Kontrolleure immer besser: Trotz gleicher Anzahl Kontrollen sei die Anzahl der Verzeigungen gestiegen.

Mehr Kontrollen nötig?

Ingesamt werden 4 Prozent der rund 1500 Fahrzeuge, die das SVZ täglich passieren, kontrolliert. Nach einem ersten Check wird entschieden, wer in eine vertiefte Kontrolle muss. Gleich die Hälfte davon muss beanstandet werden. Ob die Kontrollen intensiver sein müssten, ist für Beat Arnold eine Frage der Ressourcen – diese müsste der Bund zur Verfügung stellen, der das Zentrum finanziert. Ständerat Markus Stadler fordert, dass die Politik in dieser Sache aktiv bleibt. Statt auf mehr Kontrollen in Uri setzt er aber auf das geplante Schwerverkehrszentrum im Tessin und auch auf den Bund: Dieser müsse die Verlagerungspolitik vorantreiben, damit insgesamt weniger Transitlastwagen auf den Schweizer Strassen unterwegs sind. Unsere Reportage zeigt den Alltag im SVZ.

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Bild: Nadia Schärli / Neue LZ
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