ETZELWERK: Über Neukonzessionierung wird verhandelt

Die Konzessionsgeber des Etzelwerks haben sich mit der Konzessionärin SBB zu ersten formellen Verhandlungen getroffen, um den Betrieb des Kraftwerks für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Klärend für die Ausgangslage dieser Verhandlungen ist ein Bundesgerichtsentscheid.

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Das Etzelwerk am Sihlsee. (Bild: PD)

Das Etzelwerk am Sihlsee. (Bild: PD)

Das Bundesgericht hatte im August 2009 entschieden, dass das Bahnstrom-Kraftwerk Etzelwerk am Sihlsee auch nach dem Auslaufen der Konzession im Jahr 2017 der SBB gehören wird. Laut Bundesgericht besteht kein Heimfallrecht zu Gunsten der Kantone Zug, Schwyz und Zürich oder der Bezirke Einsiedeln und Höfe.

Nachdem diese für die Neukonzessionierung wichtige Frage geklärt war, trafen sich anfangs Woche nun unter der Leitung des Schwyzer Umweltdirektors Andreas Barraud die Delegationen der Regierungen der Kantone Zürich, Zug und Schwyz sowie die Bezirksammänner von Einsiedeln und Höfe mit der Verhandlungsdelegation der SBB zu einer ersten formellen Verhandlung.

Wie die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, wurden dabei die Verantwortlichkeiten und die Zuständigkeiten geklärt sowie die Organisations- und Verfahrensfragen erläutert.

Die Verhandlungsdelegationen werden sich in den nächsten Monaten regelmässig treffen, um die für die Neukonzessionierung notwendigen Grundlagen zu erarbeiten. Das gemeinsame Ziel sei es, nach Ablauf der Konzession 2017 einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, heisst es in der Mitteilung weiter.

(sda)