FAHRPLANWECHSEL: Seit 3 Uhr fahren die Züge nach neuem Plan

Seit dem frühen Sonntag verkehrt der öffentliche Verkehr in der Schweiz nach dem neuen Fahrplan 2010. Der Fahrplanwechsel erfolgte ohne Probleme – auch in der Zentralschweiz.

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(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Mit dem neuen Fahrplan, der seit Sonntag, 13. Dezember, gilt, baute die SBB ihr Angebot weiter aus – mit einzelnen zusätzlichen Zügen in den Spitzen- und Randzeiten. Der Wechsel auf den neuen Fahrplan verlief problemlos, teilt die SBB mit.

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Die Hauptänderungen für die Zentralschweiz:

  • Der Interregio Luzern–Lausanne (Abfahrt in Luzern um 10 Uhr) wird bis Genf Flughafen (Genf an 12.50 Uhr) verlängert und schliesst damit die Taktlücke zwischen Bern und Genf. In der Gegenrichtung fährt ein Interregio nicht erst ab Lausanne, sondern bereits ab Genf Flughafen (15.01 Uhr ab) nach Luzern.  
  • Ausserdem wurde der am Gotthard ab 1. August 2009 eingeführte Speise- und Getränkeservice in der 1. Klasse von 15 auf 17 Intercity-Neigezüge erweitert. Dieser Kundenservice wird zwischen Arth-Goldau und Bellinzona angeboten und läuft als Pilotprojekt bis zum Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2010.  
  • Auf der Linie Luzern–Zug–Zürich fahren neu in den Nächten auf Samstag und auf Sonntag drei zuschlagspflichtige Regioexpress-Züge.

Die Belastungsprobe erfolgt laut SBB am Montag zur morgendlichen Hauptverkehrszeit, wenn hunderttausende mit dem Zug zur Arbeit fahren. Täglich reisen gut 900'000 Menschen mit der SBB.

ana