FAHRPLANWECHSEL: VBL: Ticket muss 45 Minuten gültig sein

Die Verkehrsbetriebe Luzern üben scharfe Kritik am neuen Ticketsystem. Jetzt liegt ein Änderungsantrag auf dem Tisch.

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VBL-Busse beim Bahnhof Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

VBL-Busse beim Bahnhof Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Verkehrsbetriebe Luzern befürchten einen «enormen zeitlichen Mehraufwand», wenn Busbillette in der Agglomeration Luzern nur noch 30 statt 60 Minuten gültig sind.

Dies, weil Kontrolleure dann künftig die Erklärungen der Passagiere, die länger unterwegs sind, überprüfen müssten, wie VBL-Direktor Norbert Schmassmann erklärt. Er hat deshalb einen Antrag eingereicht, die Gültigkeit der Tickets in der neuen Zone 101 auf 45 Minuten zu erhöhen.

«Ich habe Verständnis, dass es bei diesem Tarifverbundsprojekt, an welchem so viele Stellen beteiligt waren, Kinderkrankheiten auftauchen können. Es braucht aber die Bereitschaft, nötige Korrekturen zu prüfen und auch umzusetzen», sagt Schmassmann.

Filip Flüeler, Leiter der Arbeitsgruppe zum neuen Tarif- und Zonenplan, hat den Vorschlag «entgegengenommen», man werde ihn prüfen. Entscheiden werde der Tarifverbund, also die Transportunternehmen und die Kantone gemeinsam.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.