Fall Luchs landet beim Parlament

Elf Monate war eine Luchs-Beschwerde hängig, der Schwyzer Regierungsrat hat sie jetzt abgewiesen. Nun soll aber die Staatswirtschaftskommission die Regierung kontrollieren.

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Eines der beiden Opfer im Luchs-Fall in Schwyz im Gerichtssaal. (Bild: Zeichnung Aleksandra Mladenovic/Neue LZ)

Eines der beiden Opfer im Luchs-Fall in Schwyz im Gerichtssaal. (Bild: Zeichnung Aleksandra Mladenovic/Neue LZ)

Die Schwyzer Regierung hat eine Aufsichtsbeschwerde wegen Verletzungen von Amtspflichten im Fall Luchs abgewiesen. Der Beschluss liegt der Neuen Schwyzer Zeitung vor. Doch ablehnender Regierungsentscheid hin oder her: Der Fall liegt jetzt wegen einer Aufsichtsbeschwerde beim Parlament, nämlich bei der Staatswirtschaftskommission. Wann sich die Kommission mit dem Fall beschäftigt, ist noch nicht klar, sagt Präsident Hans Messerli (FDP).

Der Luzerner Polizei-Sondereinheit Luchs misslang 2005 in Arth ein Einsatz, bei dem zwei junge Männer verfolgt, aus dem Auto gezerrt und gefesselt wurden – irrtümlicherweise. Das Schwyzer Strafgericht hat die Polizisten im Januar freigesprochen. Dieses Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Jérôme Martinu

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