Fall Luchs: Polizisten wollen nicht aussagen

Im Januar stehen die beiden Einsatzleiter im Fall Luchs vor dem Strafgericht Schwyz. Zwei weitere Polizisten haben ihre Aussage verweigert.

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Das Rathaus in Schwyz: Hier wird die Verhandlung stattfinden. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Das Rathaus in Schwyz: Hier wird die Verhandlung stattfinden. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Im Fall Luchs haben zwei Polizisten bei einer Konfrontationseinvernahme im November die Aussage verweigert. Dies zeigen Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. In der vorangegangenen Untersuchung hatten sich der Luzerner und der Zürcher Polizist in ihren Aussagen zum misslungenen Einsatz der Luzerner Polizeisondereinheit Luchs in Arth 2005 diametral widersprochen. Der Anwalt eines der beiden Luchs-Opfer verlangt nun, dass gegen diese Polizisten eine Strafuntersuchung wegen Falschaussagen eröffnet wird.

Am 19. Januar kommt es endlich zur Verhandlung vor dem Schwyzer Strafgericht. Angeklagt sind zwei andere Polizisten: die beiden Luchs-Einsatzleiter. Die Vorladungen sind letzte Woche verschickt worden. Die Anklagepunkte sind Amtsmissbrauch, Freiheitsberaubung und Entführung sowie Unterlassung der Nothilfe. Die Beschuldigten müssen grundsätzlich persönlich an der Hauptverhandlung teilnehmen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die beiden Luchs-Opfer sollen vor dem Strafgericht als Auskunftspersonen aussagen.

Jérôme Martinu

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