FALL LUCIE: Beffa: «Es wurde nicht verheimlicht»

Der geheime Untersuchungsbericht zum Fall der getöteten Lucie ist public gemacht worden. Das hat ein rechtliches Nachspiel.

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PUK-Präsident Peppino Beffa präsentierte im September 2009 den Untersuchungsbericht zum Fall Lucie. (Bild Bert Schnüriger)

PUK-Präsident Peppino Beffa präsentierte im September 2009 den Untersuchungsbericht zum Fall Lucie. (Bild Bert Schnüriger)

Es ist nicht abschätzbar, wer den von der Rechts- und Justizkommission sowie vom Schwyzer Kantonsrat geheim taxierten Expertenbericht zum Fall Lucie weitergegeben haben könnte. Dies sagte gestern Roger Brändli, Präsident der Rechts- und Justizkommission. Hintergrund einer Medienorientierung bildete der zitatweise im «Tages Anzeiger» publizierte Ausschnitt aus dem geheimen Expertenbericht Sollberger. «Es sind keine neuen Erkenntnisse. Es wurde auch nichts beschönigt oder verschleiert, wie das im ?Tagi-Bericht? glaubhaft gemacht werden soll», so Brändli. «Sämtliche dargestellten Behauptungen sind bereits in dem von der PUK präsentierten Bericht zum Untersuchungsergebnis enthalten.»

Strafanzeige wird folgen
Weder Kantonsgerichtspräsident Martin Ziegler noch der PUK könne etwas Nachteiliges vorgeworfen werden. «Hingegen klären wir derzeit die Zuständigkeit bezüglich der Amtsgeheimnisverletzung. Die Preisgabe des Berichts war eindeutig eine widerrechtliche Handlung. Sie wird eine Strafanzeige nach sich ziehen», sagte Brändli.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.