FASNACHT: Fasnacht soll Unesco-Kulturerbe werden

Bisher hat die Schweiz geschlafen. Jetzt will sie auf eine neue Unesco-Liste. Die Fasnacht soll es richten.

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Am Umzug der Gallizunft in Kriens 2009. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

Am Umzug der Gallizunft in Kriens 2009. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

In dieser Woche berät die Unesco über die Aufnahme neuer Kandidaten in die Liste der immateriellen Kulturgüter – ohne Vorschläge aus der Schweiz. Bern hat es bisher verpasst, Ideen zu sammeln.
Dies ändert nun: In der Zentralschweiz ist ein Projektleiter eingesetzt worden, der Vorschläge aus der Kulturtradition der sechs Kantone zusammenträgt und konkretisiert. Marius Risi, der in Zug aufgewachsen ist und in Engelberg wohnt, ist dabei überzeugt, dass es die Fasnacht auf die Liste der Schweizer Kandidaten schaffen wird. Gute Chancen habe auch die Volkstheaterkultur.

Pizza, Flamenco, Teppichknüpfen
Wann die Schweizer Liste erstellt sein wird, ist noch unklar. An einer Unesco-Konferenz in Nairobi wird in dieser Woche die seit acht Jahren bestehende Liste der immateriellen Kulturgüter ergänzt. Kandidaten sind unter anderen die mediterrane Küche mit Pizza und Gyros, der spanische Flamenco oder die Teppichknüpfkunst in Aserbaidschan. 51 Projekte sind in Nairobi eingereicht worden. Auf der Liste stehen bisher 170 Bräuche und Traditionen.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.