Fast alle Schulabgänger mit Anschlusslösung

1504 Schülerinnen und Schüler, dies sind 97,7 Prozent der Austretenden, haben zum Zeitpunkt des Schulschlusses eine geeignete Anschlusslösung für August 2012. 35 Schüler (19 Knaben und 16 Mädchen) wussten am 22. Juni 2012 noch nicht, wie es weitergeht.

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Das Amt für Berufs- und Studienberatung des Kantons Schwyz hat am Donnerstag die Resultate der diesjährigen Schülerbefragung veröffentlicht. Insgesamt 1539 Schülerinnen und Schüler beenden in diesem Jahr ihre obligatorische Schulzeit. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr mit 1763 Jugendlichen.

Das Lehrstellenangebot war ähnlich gross wie im letzten Jahr. 991 Jugendliche beginnen eine 2-, 3- oder 4-jährige Grundausbildung (Berufslehre oder Attestausbildung). Das sind 64,4 Prozent, deutlich mehr als vor einem Jahr (59,8 Prozent).

Eine weiterführende Schule besuchen 18,9 Prozent (24,3 Prozent). Weiterführende Schulen sind die Mittelschultypen Gymnasium und Fachmittelschule.

13,9 Prozent (13,3 Prozent) oder 214 Schülerabgänger absolvieren eine sogenannte Zwischenlösung. Das heisst, sie besuchen ein kantonales Brückenangebot, machen ein Sprach(schul)jahr oder besuchen ein privates Brückenangebot mit verschiedenen Ausrichtungen.

Weiter in die Volksschule gehen 7 Jugendliche, also 0,5 Prozent (3. Realschüler, die die 3. Sek. absolvieren).

Trotz der guten Situation im Lehrstellenangebot haben 35 Schulabgänger (2,3 Prozent, Vorjahr 2,0 Prozent) noch keine Anschlusslösung gefunden.

pd/zim