FC Brunnen muss den Fussballplatz teilen

Der FC Ingenbohl darf künftig auf dem Gemeindeplatz Schoeller-Meyer spielen und trainieren. Der Regierungsrat hiess eine Beschwerde gegen den FC Brunnen und die Gemeinde Ingenbohl gut.

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Spiko-Präsident Joe Geisser und Vereinspräsidentin Gabi Iale sind über den Beschwerdeentscheid erleichtert. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Spiko-Präsident Joe Geisser und Vereinspräsidentin Gabi Iale sind über den Beschwerdeentscheid erleichtert. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Vor über drei Jahren wurde in Brunnen der FC Ingenbohl gegründet - quasi als Ergänzung zum bewährten FC Brunnen. Doch dem jungen Fussballverein fehlte ein Platz, auf dem seine Mitglieder trainieren und Meisterschaftsspiele durchführen konnte. Denn der FC Brunnen und die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen verwehrten dem FC Ingenbohl den Zugang und die Mitbenützung des Fussballplatzes Schoeller-Meyer. Dies taten sie, indem die Gemeinde eine Vereinbarung für die Benützung des Fussballplatzes änderte und so den FC Ingenbohl ausschloss.

Doch dieser hatte bereits zuvor ein Gesuch um Mitbenutzung bei der Gemeinde eingereicht, nur wurde dieses erst nach der Änderung der Vereinbarung beantwortet - und zwar negativ mit Verweis auf das neue Reglement. Dagegen reichte der junge Fussballclub Beschwerde beim Regierungsrat ein.

Verstoss gegen Rechtsgleichheit

Nun hat die Regierung die Beschwerde beantwortet - und dem FC Ingenbohl Recht gegeben. Die Vorgehensweise der Gemeinde und des FC Brunnen verstosse im Prinzip gegen die Rechtsgleichheit und sei willkürlich, begründet der Regierungsrat. Ab kommender Meisterschaft muss nun dem FC Ingenbohl Platz auf dem Fussballfeld eingeräumt werden.


red


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.