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FECHTEN: Fechter Max Heinzer scheitert im WM-Achtelfinal

Bittere Pille für die Schweizer Degenfechter an den WM in Moskau: Im Einzel scheitert der Weltranglisten-Dritte Max Heinzer als bester Schweizer in den Achtelfinals.
Max Heinzer wurden an den WM in den Achtelfinals gestoppt (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Max Heinzer wurden an den WM in den Achtelfinals gestoppt (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Der Schwyzer unterliegt dem italienischen Underdog Andrea Santarelli (Weltnummer 75) mit 12:15. Heinzers Bezwinger Sanatarelli war an den letzten beiden U23-EM jeweils Zweiter. In der aktuellen Elite-Weltrangliste wird Santarelli indes nur auf Rang 75 geführt. Heinzer hatte vor seinem Ausscheiden den Amerikaner Jason Pryor (USA/15:14) und Ruslan Kudajew (Usb/15:7) besiegt. Der Schweizer EM-Zweite vom Vormonat in Montreux hätte in die Halbfinals vorstossen müssen, um seinen ersten Einzel-WM-Medaillengewinn zu verbuchen.

Von den übrigen Schweizern am Finaltag (drei Männer, zwei Frauen) überstand einzig Benjamin Steffen die erste Hauptrunde mit den besten 64. Die Weltnummer 17 aus Basel verlor danach in den Sechzehntelfinals mit 9:10 gegen die Weltnummer 95, den Israeli Ido Herpe.

Fabian Kauter, der einzige zweifache Einzel-WM-Medaillengewinner der Schweizer Fecht-Geschichte, wurde in der ersten Hauptrunde von Bartosz Piasecki gestoppt (12:15). Der Norweger mit polnischen Wurzeln war 2012 Olympia-Zweiter in London.

Bei Peer Borsky, der als einziger aus dem Schweizer Männer-Quartett nicht zu den Top 16 der Setzliste zählte und deshalb am Vortag die Qualifikation bestreiten musste, konnte sich die Enttäuschung im Gegensatz zu den deutlich favorisiert gewesenen Heinzer und Steffen noch am ehesten in Grenzen halten. Denn Geza Imre (Un), der 40-jährige Bezwinger des Zürchers, zählt schon seit zwei Jahrzehnten zu den weltbesten Degenfechtern. Imre war schon 1996 Olympia-Dritter im Einzel oder 1998 mit Ungarn Team-Weltmeister. Danach folgten zahlreiche weitere EM- und WM-Medaillen mit dem Team.

Bei den Frauen scheiterten Tiffany Géroudet und Pauline Brunner ebenfalls zum Auftakt. Géroudet, die Einzel-Europameisterin von 2011, verlor gegen Olympiasiegerin Jana Schemjakina (Ukr) mit 11:15, Brunner zog gegen Alexandra Ndolo (De) in einem von Taktik geprägten Gefecht mit 2:4 den Kürzeren.

Sowohl die Männer als auch die Frauen stehen bereits am Freitag im ersten Teil des Degen-Teamwettbewerbs wieder auf der Planche. Gefochten wird bis und mit den Achtelfinals. Bei den Frauen wäre ein Viertelfinal-Vorstoss bereits ein grosser Achtungserfolg, während für die Männer auch mit Blick auf die Olympia-Qualifikation ein Vorstoss in die Top 8 vom Samstag Pflicht ist. Zudem haben die Europameister von 2012 bis 2014 eine WM-Bronzemedaille aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Klassieren sich die Schweizer Männer in der Team-Weltrangliste per Anfang April 2016 in den Top 5, können sie bei Olympia 2016 in Rio im Teamwettbewerb starten und stellen gleichzeitig im Einzel ein Maximal-Kontingent von drei Startplätzen. Bei den Frauen ist für die Schweiz nur die Qualifikation einer Einzelstarterin realistisch. (Si)

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