FERIENVERKEHR: Stau-Alarm: Der Bund setzt auf Kameras

Ferienzeit ist Stauzeit. Mit aufgerüsteter Elektronik sollen Staus früher erkannt werden – auch am Gotthard.

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Stau vor dem Nordportal des Gotthardtunnels. (Archivbild Urs Hanhart/Neue UZ)

Stau vor dem Nordportal des Gotthardtunnels. (Archivbild Urs Hanhart/Neue UZ)

Mobile Kameras und ein neues Computerprogramm sind diesen Sommer neu in der Verkehrsüberwachung im Einsatz. Ziel des Bundesamtes für Strassen (Astra): Staus rascher erkennen, früher als bisher Stauwarnungen auslösen und alternative Routen vorschlagen.

Astra-Sprecher Thomas Rohrbach hofft, dass die Frühwarnung einige Leute dazu bringt, eine andere Route zu wählen. Zum Beispiel auf der Nord-Süd-Achse via San-Bernardino-Route statt durch den Gotthardtunnel. Kameras stehen auch auf der Knutwiler Höhe bei Sursee, in Erstfeld und in Chiasso.

Von den insgesamt 500 Kameras entlang der Nationalstrassen sind 200 neu, und 45 sind mobil. Die mobilen Geräte – sie können innert 48 Stunden an neuen Orten platziert werden – dienen lediglich zur Stauerkennung und nicht etwa zur Tempoüberwachung.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.