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Festivals: Das sind die kleinen Feinen in der Region

Die hiesige Festivaldichte ist sehr hoch – und genauso gedrängt ist meist der Platz vor den grossen Open Air-Bühnen. Daneben gibt es in der Zentralschweiz aber noch eine ganz andere Welt zu entdecken: nämlich zahlreiche Klein- und Kleinstfeste.
Lena Berger
Das Open-Air «Festival am Bach» findet heuer zum dritten Mal statt. (Bild: Roger Grütter (13. Juli 2018))

Das Open-Air «Festival am Bach» findet heuer zum dritten Mal statt. (Bild: Roger Grütter (13. Juli 2018))

Kein grosses Budget, keine Medienpartner, keine Grossleinwände, welche die Konzerte übertragen: Was kleine Musikfestivals angeht, so gibt es in der Zentralschweiz echte Perlen zu entdecken. Zahlreiche Vereine und private Organisatoren stellen mit viel Herzblut Programme auf die Beine. Einen vollständigen Überblick zu liefern, ist ein Ding der Unmöglichkeit – einen kleinen Einblick in die Vielfalt zu geben, aber schon.

Eines dieser Mini-Festivals ist beispielsweise das «Am Bach», ein zweitägiges Elektrofestival mit lokalen DJs, aber auch internationalen Gästen, das dieses Wochenende über die Bühne geht. Der Clou: Es findet an einer Location in der Zentralschweiz statt, die vorher nicht bekannt gegeben wird. Das verspricht ein Hauch von Abenteuer: Die Besucher werden am Carparkplatz im Inseli abgeholt und zum Festgelände gebracht.

Anfang August hat man die Qual der Wahl

Hochsaison haben die kleinen Musikfestivals dann Anfang August. Am 2. geht es los mit dem Waldstock – einem dreitägigen multikulturellen Musikfestival, an dem aber auch Zuger Lokalmatadoren auftreten. Es findet an einem idyllischen Plätzchen am Waldrand von Steinhausen im Kanton Zug statt.

Am Waldstock wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher. (Bild: Maria Schmid (Steinhausen. 5. August 2017)

Am Waldstock wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher. (Bild: Maria Schmid (Steinhausen. 5. August 2017)

Am gleichen Wochenende steigt in Uri das Sweet Mountain Festival – und zwar auf den Süssbergen, die als Sonnenterrasse der Gemeinde Schattdorf gelten. Auf 1250 Meter über Meer, umgeben von Wald, Bergen und Wiesen, gibt es elektronische Musik von Schweizer und Urner Bands zu entdecken.

Ebenfalls in ländlichem Gebiet, allerdings im Kanton Luzern, findet das Sommernacht-Festival statt - und zwar in Schüpfheim auf der Egg. Nationale und regionale Musiker stehen auf der Bühne. Organisiert wird das Ganze von der Jordan Guuggenmusig Schüpfheim.

Ebenfalls am ersten Augustwochenende geht in der Stadt ­Luzern das «Invictis Pax» – zu Deutsch «unbesiegter Frieden» – über die Bühne. Es wird durch das Café Alpineum und den Quartierverein Hochwacht organisiert und wartet mit Livemusik unter anderem von der Luzerner Sängerin Merle Link auf. Der Eintritt ist gratis.

Drei Gratis-Open-Airs direkt am See

Zum ersten Mal findet dieses Jahr ab dem 16. August das Mullbrau-Festival im Luzerner Reussbühl-Quartier statt. Neun Konzerte, insbesondere aus dem Improvisationsbereich, sind angekündigt.

Mitte und Ende August locken zudem gleich mehrere Gratis-Festivals an die Seeufer. So etwa am 18. August das Wäldlibarfäscht in Gersau im Kanton Schwyz, das aus der früheren Beach-Rock-Party entstanden ist. Im Wald des Villa-Flora-Parks treten lokale Bands auf, darunter Zebop aus Vitznau – eine Santana-Tribute-Band.

Rock the Docks spielte vor zwei Jahren die Zuger Band Öz Ürügülü im Zelt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug 2. September 2016))

Rock the Docks spielte vor zwei Jahren die Zuger Band Öz Ürügülü im Zelt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug 2. September 2016))

Ebenfalls gratis und von vielen freiwilligen Helfern organisiert ist das Funk am See auf der Lidowiese in der Stadt Luzern, das am gleichen Wochenende stattfindet. Genau wie am Rock the Docks auf dem Hafenareal in Zug – das am 31. August beginnt – treten am Funk am See Bands auf, die sich national bereits einen Namen gemacht haben.

Beschränkte Besucherzahl garantiert Intimität

Wesentlich kleiner ist da im Vergleich das Hofair, ein Rockfestival, das am 8. September auf einem Bauernhof in Dallenwil stattfindet – umrahmt von den Bergen des Engelbergertals. Das diesjährige Programm ist bislang noch nicht bekannt. Dennoch gilt es, frühzeitig Tickets zu ­sichern, weil die Besucherzahl sehr beschränkt ist.

Die Basler Gruppe «Serafyn» spielte letztes Jahr am Hofair mit Celli und Gitarren auf. (Bild: Edi Ettlin (Dallenwil, 9. September 2017))

Die Basler Gruppe «Serafyn» spielte letztes Jahr am Hofair mit Celli und Gitarren auf. (Bild: Edi Ettlin (Dallenwil, 9. September 2017))

Auf den Pluspunkt Intimität setzt auch das Non-Festival, das ab dem 21. September auf dem Bioweingut Sitenrain in Meggen stattfindet. Es bietet in familiärem Ambiente Livekonzerte von Schweizer Bands – darunter mehrere Luzerner und zwar in einem gemütlichen Rahmen und mit toller Aussicht auf Berge und See.

Die Klein-Festivals zeichnen sich alle dadurch aus, dass auch Musik jenseits des Mainstreams zu hören ist und dass von Seiten der Organisatoren ein sehr grosses persönliches Engagement an den Tag gelegt wird – und genau das macht sie so sympathisch.

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