FILMSZENE: Zentralschweizer Filmföderung hinkt hinterher

In der Zentralschweiz erhalten Filme kaum Fördergelder. Filmemacher wollen das ändern. Produzent Lukas Hobi sagt, wieso sich das sogar finanziell lohnt.

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Im Kanton Schwyz gedreht: Die Crew von «Stationspiraten» bei Dreharbeiten auf dem Dach des Spital Schwyz. (Bild Zodiac Pictures)

Im Kanton Schwyz gedreht: Die Crew von «Stationspiraten» bei Dreharbeiten auf dem Dach des Spital Schwyz. (Bild Zodiac Pictures)

Der Filmproduzent Lukas Hobi kritisiert, dass in der Zentralschweiz Filmschaffen verloren gehe, «weil hier der Film masiv weniger gefördert wird als in anderen Kantonen.» Er ergänzt: «Die sechs Kantone in der Zentralschweiz gaben 2007/8 zusammen jeweils 396'000 Franken für die Produktion von Filmen aus. Die Zürcher Filmstiftung investierte über 7 Millionen Franken.»

Auch bei den «Tatort»-Dreharbeiten gehen die Luzerner leer aus. Dabei sei es viel nachhaltiger, einen Film in der Region zu produzieren. «Weil dann in der Region mindestens das halbe Budget reinvestiert wird.»

Der Kinofilm «Stationspiraten» wurde mit einem Budget von 1,85 Millionen Franken komplett im Kanton Schwyz gedreht. «Die Ausgaben, die wir in Schwyz und Umgebung tätigten, für Schauspieler, Crewmitglieder und rund 1200 Hotelübernachtungen, beliefen sich auf 750'000 Franken».

Urs Mattenberger

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.