FINANZAUSGLEICH: Der Kanton Luzern kann profitieren

Der Neue Finanzausgleich schenkt erneut ein: Zug zahlt 20 Millionen mehr, Luzern erhält 25 Millionen mehr. Der Unmut bei den Zahlern wächst. Aber nicht bei allen.

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Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Luzern erhält 25 Millionen Franken mehr, Zug hingegen kommt an die Kasse: «Die zunehmende Belastung durch den Finanzausgleich macht uns Sorgen», sagt der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. Sein Kanton zahlt nächstes Jahr zusätzliche 22 Millionen Franken in den Finanzausgleich, total nun 240 Millionen.

Zugs Verhängnis ist der Kanton Zürich: Weil die Finanzkrise die Steuereinnahmen des grössten Zahlers Zürich einbrechen liess, müssen nun die anderen Zahlerkantone umso mehr einzahlen.

Der Kanton Schwyz muss im nächsten Jahr neu 80 Millionen Franken beitragen, was 23 Millionen mehr sind als bisher. Der Schwyzer Finanzdirektor Georg Hess indes nimmt die Mehrbelastung gelassen: «Wir sitzen nun halt mal am Honigtopf.» An die Adresse der Zuger sagt Hess: «Jetzt müssen die Zuger die Solidarität hochhalten und nicht den Wettbewerb einschränken.»

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.