FINANZAUSGLEICH: Finanzausgleich: Zug muss wieder aushelfen

Jeder Zuger bezahlt 2044 Franken, damit es armen Kantonen wie Uri besser geht. Die Zuger sind besorgt. Und die Schwyzer wollen die Zahlen extern prüfen lassen.

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Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Kanton Schwyz muss 22 Millionen, Zug sogar 23 Millionen Franken mehr in den Finanzausgleich einbezahlen als 2009. So sieht es das Eidgenössische Finanzdepartement laut den am Dienstag veröffentlichten Zahlen vor.

Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin ist beunruhigt: «Es bereitet mir Sorgen, dass wir immer mehr in den Finanzausgleich einbezahlen müssen.» Tatsächlich wird der Kanton Zug gemessen an der Beitragszahlung pro Einwohner am stärksten aller Kantone zur Kasse gebeten.

Der Kanton Schwyz ist nach Zug neu der zweitfinanzstärkste Kanton. Der Schwyzer CVP-Finanzdirektor Georg Hess will den Berechnungen nicht einfach blind vertrauen: «Wir lassen die Zahlen des Bundes von einer externen Stelle bis Mitte August überprüfen.»

Am anderen Ende der Skala findet sich Uri: Kein Schweizer Kanton erhält pro Einwohner so viel Geld aus dem Finanzausgleich wie der Bergkanton. 81,5 Millionen Franken fliessen 2010 in die Urner Staatskassen, 5,6 Millionen mehr als im Vorjahr. Zu den Empfängerkantonen gehören auch Obwalden und Luzern.

Christoph Reichmuth und Kari Kälin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.