FINANZEN: Steuertouristen blitzen vor Bundesgericht ab

In Luzern arbeiten und wohnen, die Steuern aber im wesentlich günstigeren Kanton Schwyz bezahlen, geht auch nach Meinung des Bundesgerichts nicht. Es hat Beschwerden von zwei Steuertouristen gegen Entscheide des Luzerner Fiskus abgewiesen.

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(Symbolbild Keystone)

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Sie verbringen die meiste Zeit in Luzern, zahlen ihre Steuern aber in den umliegenden Kantonen wie Schwyz, Nidwalden oder Zug, wo die Steuern massiv tiefer sind. So auch eine Chemielaborantin aus Rickenbach SZ und ein Ingenieur aus Oberarth SZ. Beide sind seit Anfang 2003 in der Agglomeration Luzern tätig. Im Verlaufe des Jahres 2005 mieteten sie eine Vierzimmerwohnung in Luzern und meldeten sich als Wochenaufenthalter an. Die Steuerbehörden der Stadt Luzern rochen den Braten und verfügten deren Steuerpflicht in Luzern.

Das wollten die Schwyzerin und der Schwyzer nicht akzeptieren, blitzten mit ihren Beschwerden aber sowohl beim Luzerner Verwaltungsgericht als auch beim Bundesgericht ab.

Besuche reichen nicht
Bezogen auf die beiden konkreten Fälle meint das Bundesgericht: Selbst wenn die Schwyzerin und der Schwyzer regelmässig mindestens einmal pro Woche nach Rickenbach beziehungsweise Oberarth zurückkehrten, wo sie ihre Jugend verbracht haben, hätten sie die Steuern in Luzern zu bezahlen.

tzi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.