FINANZEN: Trotz Defizit: Steuern in Feusisberg bleiben tief

Die Gemeinde Feusisberg budgetiert für 2015 ein Defizit von 2,9 Millionen Franken. Trotzdem soll der Steuerfuss von 70 Prozent in den nächsten fünf Jahren beibehalten werden. Die Gemeinde bleibt damit ausgesprochen steuergünstig.

Drucken
Teilen
Blick auf einen Teil von Feusisberg. (Bild: PD)

Blick auf einen Teil von Feusisberg. (Bild: PD)

Der Finanzplan rechnet auch für die kommenden Jahre mit Fehlbeträgen. Der Gemeinderat spricht aber in einer Mitteilung vom Mittwoch von einer weiterhin hervorragenden Finanzlage in Feusisberg. Eine Steuererhöhung sei mittelfristig kein Thema.

Würde das Budgetdefizit von 2015 mit zusätzlichen Steuereinnahmen ausgeglichen werden, müsste man den Steuerfuss auf 78 Prozent erhöhen. Der Gemeinderat ziehe es aber vor, den Fehlbetrag mit einem Abbau des Eigenkapitals zu decken. Dank des Eigenkapitals sei der Aufwandüberschuss gut verkraftbar und müsse nicht mit einer Steuerfusserhöhung kompensiert werden, heisst es in der Mitteilung.

Mit einem Gemeindesteuerfuss von 70 Prozent gehört Feusisberg zu den steuergünstigsten Gemeinden des Kantons Schwyz. Unterboten wird Feusisberg 2014 einzig von Wollerau mit einem Steuerfuss von 60 Prozent.

sda/uus