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FINANZPOLITIK: Höherer Steuerfuss für Unternehmen in Schwyz umstritten

Im Kanton Schwyz soll 2017 der Steuerfuss für Unternehmen nicht von 170 auf 180 Prozent erhöht werden. Dies beantragt die Staatswirtschaftskommission gemäss einer Mitteilung des Finanzdepartements vom Montag dem Kantonsrat.
Eine minime Erhöhung des kantonalen Steuerfusses macht pro Steuerzahler wenig aus ? für den Kanton sind es pro Jahr etwa 30 Millionen. (Symbolbild: Gatean Bally/Keystone)

Eine minime Erhöhung des kantonalen Steuerfusses macht pro Steuerzahler wenig aus ? für den Kanton sind es pro Jahr etwa 30 Millionen. (Symbolbild: Gatean Bally/Keystone)

Die Staatswirtschaftskommission (Stawiko) des Schwyzer Kantonsrats ist der Ansicht, dass es im Kanton Schwyz weiterhin einen einheitlichen Steuersatz für juristische und natürliche Personen geben soll. Der Unternehmenssteuersatz solle deswegen analog zu dem der natürlichen Personen bei 170 Prozent belassen werden.

Der Regierungsrat möchte den Steuersatz für Unternehmen anheben, um mit den Mehreinnahmen die steigenden Beiträge, die Schwyz in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) zahlen muss, auszugleichen. Die Unternehmenssteuern sollen die Auswirkung ihrer Steuerkraft im NFA selber finanzieren.

Der Regierungsrat budgetiert mit dem erhöhten Steuerfuss für juristische Personen für 2017 ein Defizit von 46,4 Millionen Franken. Der Kantonsrat wird am 14. Dezember den Voranschlag und den Steuerfuss festlegen. (sda)

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