Föhn und Wehrli als Wilde

In den bisher flauen Schwyzer Ständeratswahlkampf kommt jetzt Fahrt: Unbekannte bringen zwei bekannte Namen als wilde Kandidaten ins Spiel.

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21. Oktober 2007: Peter Föhn (links) und Reto Wehrli werden in den Nationalrat gewählt. (Bild: Archiv Neue SZ)

21. Oktober 2007: Peter Föhn (links) und Reto Wehrli werden in den Nationalrat gewählt. (Bild: Archiv Neue SZ)

Ein Komitee, dessen Mitglieder der Öffentlichkeit nicht bekannt sind, hat eine wilde Liste für die Schwyzer Ständeratswahlen lanciert. Das Komitee schlägt den Wählern vor, die beiden abtretenden Nationalräte Peter Föhn und Reto Wehrli als neue Ständeräte zu wählen. Ein solcher Wahlvorschlag ist gemäss Schwyzer Wahlrecht legal.

Die beiden Vorgeschlagenen erklären, nichts von diesem Vorhaben gewusst zu haben. Das Komitee kann mit der Werbung für Wehrli und Föhn erreichen, dass sie bei den Ständeratswahlen eine gewisse Anzahl Stimmen erhalten. Diese Stimmen dürften das absolute Mehr nach oben drücken und verhindern, dass die beiden Bisherigen, Bruno Frick und Alex Kuprecht, schon im ersten Wahlgang gewählt werden.

Bert Schnüriger