FORSCHER: Rund 20'000 alte Knochen aus dem Muotatal

Knochenfunde lassen auf das Leben von Mensch und Tier sowie auf die Vegetation schliessen. Walter Imhof gab einen Einblick.

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Walter Imhof bei der Präsentation von einem seiner Knochenfunde. (Bild Michael Stalder/Neue SZ)

Walter Imhof bei der Präsentation von einem seiner Knochenfunde. (Bild Michael Stalder/Neue SZ)

Der Historische Verein des Kantons Schwyz präsentierte am Samstag den ersten von vier Vorträgen zur Schweizer Geschichte im Bundesbriefmuseum. Der angekündigte Vortrag musste verschoben werden, dafür sprang Walter Imhof spontan ein. Thema: «Aus Knochen lesen: Knochenfunde liefern Hinweise auf die Vegetationsentwicklung im Alpgebiet des Muotatals seit der letzten Eiszeit».

Mit Folien zeigte Imhof zuerst einen Überblick über die geschichtlichen Epochen von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit. Die ältesten Tierfunde sind rund 35'000 Jahre, die ersten nachweisbaren menschlichen Aktivitäten immerhin etwa 11'000 Jahre alt.

Walter Imhof präsentiere humorvoll und fundiert seine Erfahrungen, die er in der Region erlangt hat. Allein aus dem Muotatal besitzt er rund 20'000 Knochen: «Knochenfunde sind immer zufällig, es gibt keine Systematik, da die Tiere überall lebten.»

Michael Stalder

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.