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Am Wochenende ist der Kreisel Muripark gesperrt

Das Zentrum wird an diesem Wochenende vorübergehend für den Durchgangsverkehr gesperrt. Er wird grossräumig umgeleitet, weil für die Belagsanierung des Kreisels Muripark eine Vollsperrung notwendig wird.
Eddy Schambron
Die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Turbokreisel laufen schon. (Bild: Eddy Schmabron)

Die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Turbokreisel laufen schon. (Bild: Eddy Schmabron)

Bei schlechtem Wetter verschiebt sich die Vollsperrung wegen der Belagsanierung des Kreisels Muripark jedoch um eine Woche, wie die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) den Anstössern und Rettungsdiensten schreibt. Die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Turbokreisel in Muri konnten unter Verkehr durchgeführt werden.

Das Einbringen des Belages ist aber nur mit einer Vollsperrung möglich. Die Zufahrten zu Coop Muripark, Post, Raiffeisenbank auf der einen Seite sowie Papeterie Huber, Geschäftshaus am Kreisel, Agrola-Tankstelle, RS Computer, Multipizza sowie Grolimund AG auf der anderen Strassenseite bleiben allerdings gewährleistet. Die Querungsbereiche für Fussgängerinnen und Fussgänger sind in allen Richtungen sichergestellt. «Im Zusammenhang mit der Sperrung ist die Zufahrt des öffentlichen Busses bis zum Bahnhof Muri nicht gewährleistet», hält das BVU des Weiteren fest. Im Bereich der Verzweigung Eggstrasse/Zürichstrasse werde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Nacht- und Sonntagsarbeiten

Die Haltestellen beim Kreisel und Luzernerstrasse sind in dieser Zeit aufgehoben; die Postauto Schweiz AG wird an den betroffenen Bushaltestellen entsprechende Informationen bereithalten. «Die Bauarbeiten verursachen Emissionen und Behinderungen. Alle am Bau Beteiligten achten darauf, die Unannehmlichkeiten gering zu halten», verspricht das BVU. Die sehr kurze und intensive Bauzeit bedinge zudem Nacht- und Sonntagsarbeiten. Die neue Kreiselfahrbahn ist künftig so aufgeteilt, dass eine zusätzliche Fahrspur im Kreisel selbst entsteht.

Das bringt, wie Marius Büttiker, Leiter Sektion Strasse 2 beim BVU bei der Präsentation ausführte, eine Leistungssteigerung von bis zu 15 Prozent. Bei durchschnittlich 14 000 Fahrzeugen pro Tag auf der Aarauer- und Luzernerstrasse sowie 10 000 Fahrzeugen auf der Zürcherstrasse eine wesentliche Verbesserung.

Kosten von rund 610000 Franken

Die bestehenden Fussgängerübergänge bleiben alle mit einer Mittelinsel als Querungshilfe, bestehen. Gewährleistet bleiben die Versorgungsroute für den Schwerverkehr sowie die Anbindung an das Radwegnetz. Die Kosten belaufen sich gemäss Mitteilung auf rund 610 000 Franken. Muri übernimmt 49 Prozent der Kosten, der Kanton 51 Prozent. Die Kosten der Beleuchtung von 16 000 Franken werden durch die Gemeinde finanziert.

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