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Beim Bäcker und Bauer ist’s am schönsten

Bereits zum 20. Mal dürfen Primarschul- und Oberstufenkinder vom Angebot des Ferienpasses profitieren. Dieses Jahr sind Besuche beim Imker und beim Zauberer neu im Programm.
Cornelia Bisch

Seit 20 Jahren bietet das Ferienpass-Team Kindern und Jugendlichen während der letzten beiden Sommerferienwochen ein abwechslungsreiches Kurs- und Erlebnisprogramm. Heute ist das Team als Verein eingetragen, der über 80 verschiedene Kurse für 172 angemeldete Kinder organisiert. Während Ponyreiten, der Besuch beim Bäcker und das Pizzabacken seit den Anfängen vertreten sind, gibt es auch jedes Jahr neue Kurse. Andere, die nicht so gut angekommen sind, werden wieder abgesetzt. Dieses Jahr neu sind Kurse wie der Besuch einer Imkerei, Parkour, Schriftenkurs, oder «Lerne zaubern mit Profizauberer Umberto».

Einer der beliebtesten sei jedoch der altbewährte Renner «Auf dem Bauernhof», wie OK-Mitglied Daniela Küttel berichtet. «Wir lernen das Leben auf einem Bauernhof mit Wasserbüffeln, Kühen, Hund, Hühnern, Hasen und Katzen kennen.» Tiere streicheln und auf dem Hof mit anpacken gehört natürlich auch dazu. «Die Kinder bekommen sogar ein feines Mittagessen.» Auch der Kurs «Beim Bäcker» erfreut sich grosser Beliebtheit. «Wir besichtigen die Backstube sowie das Lager und backen selbst etwas Feines, das die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen», erzählt Küttel.

«Fotoshooting wie ein Model» ist ein neuerer Kurs, der jeweils rasch voll belegt ist. «Wir schminken uns gegenseitig und verkleiden uns. Danach dürfen die Kinder vor der Kamera posieren. Tipps und Tricks zum wirkungsvollen Posieren gibt es natürlich auch dazu.»

Besondere Mädchenlieblinge sind die Reitkurse, bei denen man sich einen ganzen Nachmittag lang mit Islandpferden beschäftigen darf.

Schwimmen wie eine Meerjungfrau

«Letztes Jahr neu hinzu kam das Meerjungfrauen- und Neptunschwimmen.» Ein Renner, ebenfalls vor allem für junge Mädchen. «Wenn du dich einmal so richtig als Meerjungfrau oder Meereskönig fühlen möchtest, dann tauche ein in unsere bezaubernde Welt», heisst es dazu im Programm. «Beim Mermaiding geht es vor allem um Spass», stellt Daniela Küttel klar. «Man bekommt Beinflossen angelegt wie die echten Meerjungfrauen und darf dann unter Anleitung versuchen, damit unter Wasser zu schwimmen.»

Es tut sich jedoch nicht nur kurstechnisch, sondern auch organisatorisch einiges beim Ferienpass-Team, denn man hat dieses Jahr neu ganz auf Online-Anmeldung umgestellt. «Wir haben uns für die Online-Abwicklung mit dem Programm Feriennet entschieden, um eine effiziente und zeitgemässe Buchungsabwicklung anzubieten», erzählt Daniela Küttel. «Das Feriennet wird von der Pro Juventute angeboten. Von deren Fachleuten wurden und werden wir auch weiterhin unterstützt.»

Nun muss nicht mehr, wie früher, dem Apothekenpersonal der Anmeldezettel und die kleine Gebühr abgegeben werden, sondern man regelt alles online. «In der Einteilungsphase können die Kinder bis zu sechs Kurse wählen. Ihre drei Lieblingskurse dürfen sie mit einem Stern markieren», erklärt Küttel. «Bei der Restplatzbörse können weitere noch freie Kursplätze direkt online dazu gebucht werden.» Hier gelte das Prinzip «de Gschneller isch de Gschwinder».

Auch für das Ferienpass-Team wird der Onlinebetrieb nach der recht intensiven Einarbeitungsphase künftig eine grosse Entlastung sein. Dennoch investieren die sieben Damen des Organisationskomitees viele Stunden für die Planung und Ausarbeitung der Kurse. «Nach der Schlusssitzung Ende August beginnen wir bereits wieder im November mit der ersten Sitzung für den neuen Ferienpass im folgenden Jahr», so Daniela Küttel. Sie und ihre OK-Kolleginnen arbeiten ehrenamtlich, ebenso wie die meisten Kursleiter. «Einige stellen einfach nur das Material in Rechnung.» Nur deshalb und dank eines Zustupfs der Gemeinde sowie anderer Sponsoren ist es möglich, die Kurse für den sehr geringen Kostenanteil von 20 Franken, die jedes Kind bezahlen muss, durchzuführen. Auch Jugendliche aus den Nachbargemeinden können teilnehmen. Für sie berechnet das Team einen Kostenbeitrag von 30 Franken.

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