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Brisante Fragen an die Regierung

Drei Grossräte machen in Sachen Schnellzugshalte im Freiamt weiter Druck.
sda
Bahnhof Boswil Bünzen im Freiamt. (Bild: Stefan Kaiser)

Bahnhof Boswil Bünzen im Freiamt. (Bild: Stefan Kaiser)

Ab Juni 2019 bis Dezember 2020 ist man mit der Bahn aus dem Aargau rund eine halbe Stunde schneller im Tessin. Weil die direkte SBB-Linie von Zug nach Arth-Goldau wegen eines Ausbaus gesperrt ist, halten die Schnellzüge in Rotkreuz. Daraus resultieren via S26 (Aarau–Lenzburg–Wohlen–Rotkreuz) perfekte Anschlüsse an die Südzüge – etwas, das insbesondere von der Freiämter Bevölkerung schon seit Jahren immer wieder gefordert wird.

Der Kanton soll Werbung machen

Die Regionalplanungsverbände (Replas) Oberes Freiamt, Unteres Bünztal und Mutschellen-Reusstal-Kelleramt haben in der Folge den Regierungsrat aufgefordert, dieses einmalige Angebot entsprechend zu bewerben. Weiter solle der Kanton die Frequenzen auf der Freiämter Linie in dieser Zeit mittels eines Monitorings besonders beobachten. Damit, so die Replas, könne das effektive Bedürfnis einer schnellen, direkten und kostengünstigen Gotthard-Zufahrt ab dem Kanton Aargau ermittelt werden. Die Antwort ist nicht so ausgefallen, wie sich das die Regionalplanungsverbände gewünscht haben. Das hat den Murianer Grossrat Herbert Strebel (CVP) und seine beiden Grossratkollegen Stefan Huwyler (FDP, Muri) und Arsène Perroud (SP, Wohlen) zu einer Interpellation veranlasst.

Einerseits werde sehr positiv zur Kenntnis genommen, dass der Kanton daran sei, als eine Anschlusslösung an die Zugersee Ost-Sperre an Wochenenden ab 2021 zwei schnelle Gotthard-Zubringerzüge auf der Strecke Aarau–Lenzburg–Wohlen–Arth-Goldau einzuführen, ein Teilmonitoring an Samstagen und Sonntagen durchführen zu wollen, sich für den Halt Wohlen der IR-Züge 3091 und 3094 Zürich–Freiamt–Bellinzona und zurück (bisher ohne Halt im Aargau) einzusetzen sowie zusammen mit dem Kanton Zug den Halt der künftigen Südostbahn-Schnellzüge Basel–Luzern–Lugano in Rotkreuz zu fordern.

«Andererseits», halten die Interpellanten fest, «ist es für uns absolut nicht nachvollziehbar, dass der Regierungsrat offenbar nicht gewillt ist, die vorübergehenden Top-Verbindungen ab Rotkreuz zu bewerben.» (to)

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