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Oberrüti: Das Siegerprojekt heisst «Wöschbrättli»

Auf dem Schulareal sollen zwei Neubauten entstehen. Schon im Herbst könnte die Abstimmung über den Baukredit stattfinden.
Die neue Turnhalle und der Neubau für die Werkräume schaffen mit den bestehenden Bauten einen neuen Pausenhof. (Bild: PD)

Die neue Turnhalle und der Neubau für die Werkräume schaffen mit den bestehenden Bauten einen neuen Pausenhof. (Bild: PD)

Die Gemeinde Oberrüti ist einen grossen Schritt weiter in Sachen Schulraumerweiterung: Kürzlich hat eine Jury, zusammengesetzt aus Vertretern der Gemeinde, der Schule und externen Fachexperten, aus den Vorschlägen von acht Architektenteams das Siegerprojekt ausgewählt. Es trägt den Namen «Wöschbrättli» und stammt von den Soppelsa Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit den Sima Breer Landschaftsarchitekten aus Winterthur. Wie die Vertreterin des Büros Planar AG für Raumentwicklung an einer Informationsveranstaltung vergangene Woche bekannt gab, handelt es sich beim Siegerteam um das jüngste Büro, also um ein Nachwuchsteam.

Das Raumprogramm sieht eine Doppelturnhalle mit Galerie vor, zwei Schulzimmer für Werken und textiles Werken, entsprechende Nebenräume wie Putzräume, WC-Anlagen und Garderoben, ein kindergerecht ausgestalteter Pausenplatz, Veloabstellplätze sowie einen kombinierten Hartplatz mit fixen Banden, Ballfangnetz und Flutlichtanlage. Bei der im August 2017 lancierten öffentlichen Ausschreibung waren 63 Bewerbungen eingegangen. Das Preisgericht hat davon acht Teams für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt, die bis Mitte März Zeit hatten, um ihre Projekte einzureichen.

Dachform orientiert sich an den bestehenden Bauten

Wie auf der Gemeindehomepage zu erfahren ist, schlägt das Siegerprojekt vor, die benötigte Erweiterung in zwei Neubauten zu gliedern. Die neue Turnhalle und der Neubau für die Werkräume schaffen zusammen mit den bestehenden Bauten einen neuen Pausenhof. «Die vorgeschlagene Dachform, die sich an den bestehenden Schulhausbauten orientiert, ist namensgebend für das Projekt», schreibt der Gemeinderat. Das Projekt habe die Jury durch die hohe Funktionalität, die sorgfältige architektonische Gestaltung und Eingliederung der Neubauten in den Bestand und das vielfältige Angebot an Spiel- und Rückzugsorten im Aussenraum überzeugt. Die Beurteilung der Projekte erfolgte anonym: Die Jury wusste nicht, welches Team welches Projekt einreichte.

Nun wird ein Vorprojekt ausgearbeitet

Zusätzlicher Schulraum wird dringend benötigt in Oberrüti. Der Grund sind steigende Schülerzahlen und neue pädagogische Konzepte. Bis zum Schuljahr 2020/21 werden nicht wie bisher angenommen 159 Schulkinder erwartet, sondern 199.

Im Frühjahr 2017 hat die Gemeindeversammlung dem Projektierungskredit von 300 000 Franken zugestimmt. In einem nächsten Schritt wird nun das Siegerprojekt zu einem Vorprojekt ausgearbeitet. Dazu gehört auch die Festlegung des Ausbaustandards und der Etappierung sowie die Kostenschätzung der Baukosten. Danach wird die Bevölkerung über den entsprechenden Ausführungskredit abstimmen können. Geht alles nach Plan, könnte diese Abstimmung voraussichtlich bereits an der Gemeindeversammlung vom November 2018 stattfinden.

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