Eine neue Bürolandschaft für das Bauen 4.0

Die Leuthard-Gruppe konzentriert sich auf den Standort Merenschwand und richtet sich auf die Digitalisierung aus.

Eddy Schambron
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In der neuen Bürolandschaft der Leuthard-Gruppe trifft man sich zum Gedankenaustausch.

In der neuen Bürolandschaft der Leuthard-Gruppe trifft man sich zum Gedankenaustausch.

Bild: Eddy Schambron (Merenschwand, 24. Januar)

Das eine ruft nach dem anderen: Die Digitalisierung, die damit verbundenen neuen Anforderungen haben die Leuthard AG dazu bezogen, sich auf einen einzigen Standort zu konzentrieren und diesen auch entsprechend auf- und auszubauen. «In Merenschwand hatten wir bereits eine grosse Infrastruktur mit hohen Investitionen und ausreichend Platz zur Verfügung», begründet CEO Dieter Greber den Schritt. «Kurze Wege innerhalb der Organisation sind die Grundlage für die Geschwindigkeit der Digitalisierung und vereinfachen die Kommunikation.» Investitionen an einem Ort in Technologien seien günstiger.

«Zukunftsgerichtete Arbeitsplätze mit einem Umfeld für Innovation sind für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit gerade für die zukünftigen Arbeitsgenerationen wichtig.»

Komplett digitalisiert und vernetzt

Entstanden ist eine moderne Bürolandschaft, komplett digitalisiert und vernetzt, wobei die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in allen Abteilungen abgeholt worden sind. «Unsere neue Bürolandschaft dient dazu, die Umgebung für offene Kommunikation, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, Transfer von Know-how und letztlich Spass an der Arbeit zu fördern.» Gerade abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sei in der Leuthard-Gruppe, welche Rollen als Bauherr, Projektentwickler, Generalunternehmer und ausführende Unternehmen im selben Haus haben, von besonderer Wichtigkeit.

Die Leuthard AG ist in Sachen Digitalisierung und Building Information Modeling schweizweit eines der führenden Bauunternehmen. Dank dieser Position hat es auch den Zuschlag für ein Pilotprojekt zum 3D-Druck mit Sika erhalten. Realisiert wurden dabei die Stützen im Erdgeschoss, die Empfangstheke sowie die Monitorwand im Eingangsbereich. «Wir und Sika konnten bei der Umsetzung wichtige neue Erkenntnisse finden», freut sich Greber. Klar ist für ihn, dass mit den neuen Möglichkeiten nicht nur Fehler markant verringert, sondern auch die Arbeitseffizienz gesteigert und damit die Bauzeiten wesentlich verringert werden können. Unter dem Begriff Bauen 4.0 richtet sich die Leuthard AG deshalb nach der Zukunft aus. «Gegenseitiges Vertrauen ist das Schmiermittel für Projekte.»

Erstellt in Rekordzeit

Die Bürolandschaft ist mit diesem Hintergrund und diesen technologischen Möglichkeiten geplant und realisiert worden. Die Erfahrungen zeigten laut Greber einen stabilen und optimalen Ablaufprozess in Planung und Ausführung durch gemeinschaftliche Projektplanung, eine Kommunikation, bei der jeder wusste, was wer wann zu tun hatte, sowie verlässliche Folgeprozesse basierend auf einem Netzwerk von gegenseitigen Zusagen der eigenen Tätigkeiten. Und nicht zuletzt eine Bauzeit in Rekordgeschwindigkeit von nur dreieinhalb Monaten.