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Die Gemeinde Geltwil wird zum Steuerparadies

Anstatt 87 Prozent ein neuer Steuerfuss von 75 Prozent, das ist der Antrag des Geltwiler Gemeinderates.
Edy Schambron
Geltwil: Der Gemeinderat beantragt die Senkung des Steuerfusses auf 75 Prozent. (Bild: Eddy Schambron)

Geltwil: Der Gemeinderat beantragt die Senkung des Steuerfusses auf 75 Prozent. (Bild: Eddy Schambron)

Die kleinste Gemeinde im Bezirk Muri wird im nächsten Jahr die kleinste Steuerbelastung haben: Geltwil (200 Einwohner) senkt, Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. November vorausgesetzt, den Gemeindesteuerfuss von jetzt 87 auf 75 Prozent.

Nur noch tiefer in den beiden Freiämter Bezirken Bremgarten und Muri ist die Gemeinde Oberwil-Lieli mit 57 Prozent. Unterlunkhofen hat gegenwärtig ebenfalls einen Steuerfuss von 75 Prozent. «Sehr erfreulich», fasst Gemeindeammann Felix Enzler das Budget 2019 zusammen.

«Gute Einwohner und gute Steuerzahler»

Die Senkung des Steuerfusses auf 75 Prozent soll keine kurzfristige Sache sein. «Der Finanzplan geht von einem Zeithorizont von fünf Jahren aus, vorbehältlich Entwicklungen, die jetzt nicht voraussehbar sind.» Als Gründe für die hervorragende finanzielle Lage der Gemeinde sieht Enzler «gute Einwohner und gute Steuerzahler» einerseits, relativ geringe Infrastrukturkosten und kaum soziale Probleme andererseits. «Schliesslich geht der Gemeinderat seit je haushälterisch mit den Mitteln um.» So kommt es auch, dass Geltwil schuldenfrei dasteht.

Jetzt einfach nach Geltwil zügeln? «Bauland hat es kaum mehr», weiss Enzler; in letzter Zeit wurden eine ganze Anzahl Parzellen überbaut. Mietwohnungen gibt es nur beschränkt. Das gemeindeeigene Mehrfamilienhaus ist ebenfalls vermietet. Also kein Wachstum möglich? «Vielleicht wird in Zukunft eine gewisse Verdichtung im Baugebiet ein Thema werden», meint Enzler.

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