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In Muri gibt es Hamburger auf der Leinwand und in der Hand

Das Autokino Muri liess am vergangenen Freitag (27. Juli) den legendären US-amerikanischen Traum aufleben. Vor über 300 heissen Schlitten, Oldtimern und US-Cars flimmerte der Kinohit «The Founder» über die Leinwand.
Martin Mühlebach
Leslie Kurmann (von links) und seine Begleiterin Katharina Schlatter sind für die Vorstellung auf dem Hof Bergmatt in Muri. (Bild: Werner Schelbert (Muri, 28. Juli 2018))

Leslie Kurmann (von links) und seine Begleiterin Katharina Schlatter sind für die Vorstellung auf dem Hof Bergmatt in Muri. (Bild: Werner Schelbert (Muri, 28. Juli 2018))

Auf dem Hof Bergmatt, hoch über Muri gelegen, herrschte am vergangenen Freitagabend (27.Juli) Hochbetrieb. Platzanweiser mit Cowboyhüten vom Verein Autokino Muri rannten unentwegt umher, um die über 300 ankommenden heissen Schlitten, Oldtimer und US-Cars in Reih und Glied vor der an einem Kran hochgezogenen Leinwand zu postieren. Kaum ausgestiegen steuerten die Ankömmlinge die Festwirtschaft an, um sich mit den legendären, frisch zubereiteten Monsterburgern zu verpflegen. Thomas Nebel, der stellvertretende OK-Präsident verriet: «Das herrlich mundende Rindfleisch und das dazu passende Brot beziehen wir vor Ort. Wir legen grossen Wert darauf, unseren Gästen nebst einem auserlesenen amerikanischen Film auch ein kulinarisches passendes US-Feeling zu vermitteln.»

Liebevoll gepflegte Oldtimer und ihre Geheimnisse

Ein faszinierendes US-Feeling boten die zahlreich vorgefahrenen Oldtimer, von deren Geschichte die stolzen Besitzer einiges zu erzählen wussten. Der Karosseriespengler Raphael Schaub aus Luzern, der mit seiner Freundin Leslie Kurmann in einem Ford Roadster 1932 sass, erzählte: «Ich habe für den Bau dieses Juwels unzählige Originalteile zusammengetragen und rund 1200 Arbeitsstunden investiert. Mich faszinierte vor allem der historische Hintergrund dieses Fahrzeuges.»

Andreas Stöckli aus Bünzen, Maler von Beruf, der einen königsblauen Ford A aus dem Jahr 1931 präsentierte, erzählte: «Ich entdeckte mein Juwel, das erst in Dänemark stand und dann in Deutschland restauriert wurde, im Internet. Weil der Ford A einen Motorschaden hatte, konnte ich ihn zu günstigen Konditionen erwerben.» Ernst Meier aus Muri schwärmte: «Mein Lagonda Sportwagen Korsika Blue, Jahrgang 1934 wurde zwar in England gebaut, aber der Firmengründer war ein Amerikaner. Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Marke Lagonda sehr bekannt, ehe sie nach dem Krieg von Aston Martin geschluckt wurde.» Der Lagonda habe in den 1930er-Jahren schon 160 Stundenkilometer auf den Tacho gebracht, schob Ernst Meier sichtlich stolz nach.

US-Kult-Film ohne eine brutale Szene

Um 22 Uhr lief der amerikanische Film «The Founder» («Der Gründer») an, der die Geschichte der Fast-Food-Kette von McDonald’s erzählt. Thomas Nebel betonte: «Bei der Filmauswahl achten wir stets darauf, dass der Streifen US-Kult darstellt, aber ohne brutale Szenen auskommt. Der biografische Film «The Founder» besticht durch sensationelle schauspielerische Leistungen von Michael Keaton, Nick Offerman sowie Laura Dern und sensationellen Bildern.

Dem Betrachter des am 7. Dezember 2016 bei Arclight Films Hollywood uraufgeführten Streifens wird vor Augen geführt, wie im aufstrebenden Amerika nach dem Krieg viel Geld verdient werden konnte, wenn man den richtigen Riecher hatte. Der McDonald’s-Gründer hatte ihn.

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