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Muri: Zehn neue Alterswohnungen

Die Stiftung Alterswohnheim St. Martin übernimmt eine Liegenschaftin der Nähe.
An Stelle dieser Liegenschaft sollen weitere Alterswohnungen entstehen. (Bild: Eddy Schambron (Muri, 12. September 2018))

An Stelle dieser Liegenschaft sollen weitere Alterswohnungen entstehen.
(Bild: Eddy Schambron (Muri, 12. September 2018))

Mitten in Muri sollen zusätzliche zehn Alterswohnungen entstehen. Die Stiftung Alterswohnheim St. Martin möchte damit ihr bestehendes Wohnangebot von 18 Mietwohnungen erweitern. Die Familie Bruno und Paula Mäder haben der Stiftung das Angebot gemacht, ihre Liegenschaft an der Marktstrasse 9 zu erwerben. «Die Pflege im höheren Bereich ist im Freiamt gut abgedeckt», sagt Geschäftsleiter Josy Villiger. Neue Wohnformen im Alter, konkret Alterswohnungen, sind aber stark nachgefragt. «Die Alterswohnung ermöglicht die Verwirklichung des Wunsches, möglichst lange selbstständig zu bleiben, aber Unterstützung bei Bedarf zu erhalten.» Das sei eine gute Entwicklung, der man mit einem entsprechenden Angebot entgegenkommen wolle.

Der zeitliche Rahmen für die Realisierung der neuen Alterswohnungen ist noch offen: «Von uns aus kann es bald losgehen», sagt Villiger. Allerdings steht das ganze Verfahren – Abbruchbewilligung der Liegenschaft Mäder, Baubewilligung – noch bevor.

Zur Zeit bietet das Alterswohnheim St. Martin 18 Alterswohnungen an. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon/Gartensitzplatz. Einerseits können die Mieter vom Dienstleistungsangebot des Alterswohnheims Gebrauch machen (Wäsche, Mahlzeiten, Pflege bei kurzzeitiger Krankheit), andererseits ihr Leben frei gestalten, wie in jeder anderen Mietwohnung.

Das Angebot passt

Das Angebot von Mäders passe genau zur Vision der Stiftung St. Martin, halten Stiftungsrat und Geschäftsleitung in einer Mitteilung fest. «Das direkt angrenzende Grundstück kommt dem Stiftungszweck des Alterswohnheims entgegen, Menschen im Alter ein würdiges Zuhause bieten zu können.» Die räumliche Nähe der drei Gebäude an zentraler Lage in Muri werde es erlauben, mit einem flexiblen Dienstleistungsangebot den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht zu werden. Unabhängig von diesem Bauprojekt wird das bestehende Angebot im stationären Bereich mit 52 Einzelzimmern und drei Ferienzimmern weitergeführt, wird weiter festgehalten. Stiftungsrat und Geschäftsleitung Alterswohnheim St. Martin hätten angesichts der steigenden Nachfrage nach betreutem Wohnen Ausschau nach einer Erweiterung gesucht, bestätigt der Geschäftsleiter. In diese Suche eingeflossen seien die Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit dem Projekt Drehscheibe und die Absicht des kantonalen Departements Gesundheit und Soziales, die ambulante Pflege vermehrt zu fördern. (es)

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