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FREIENBACH: Steuererhöhung: Auch Ebner drang nicht durch

Vier Stunden lang wurde an der Gemeindeversammlung um das Budget debattiert. Schliesslich setzte der Gemeinderat eine Steuererhöhung durch.
Bert Schnüriger
Bankier Martin Ebner opponierte gegen die Steuererhöhung. (Bild: Archiv Neue LZ)

Bankier Martin Ebner opponierte gegen die Steuererhöhung. (Bild: Archiv Neue LZ)

Freienbach als grösste Gemeinde des Kantons Schwyz erhebt ab nächstem Jahr einen Steuerfuss von 80 Prozent einer Einheit. Die Gemeindeversammlung vom Wochenende erhöhte ihn um 10 Prozent. Damit gelang die Steuererhöhung im zweiten Anlauf: Letztes Jahr war sie noch von der Budgetgemeinde abgelehnt worden.

Säckelmeisterin Claudia Räber legte der Versammlung die Notwendigkeit der Erhöhung dar. Denn schon die Rechnung 2013 falle massiv schlechter aus als budgetiert: mit einem Defizit von 8,7 statt 2,6 Millionen Franken. Eine Verschuldung werde in Zukunft unumgänglich.

Ebner opponierte

Gegen die Steuererhöhung opponierte unter anderem der Bankier Martin Ebner. Er wollte der Versammlung plausibel machen, die Säckelmeisterin argumentiere falsch. «Sie erweckt den Eindruck, wir seien am Verarmen», sagte Ebner. Sie erkläre, das Nettovermögen der Gemeinde sei auf null gesunken. «Dabei haben wir ein Eigenkapital von mehr als 50 Millionen Franken», so Ebner. Zudem sei er überzeugt davon, dass ein weiterhin tiefer Steuerfuss weitere finanzstarke Neuzuzüger nach Freienbach locke.

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