FREIENBACH: Werkhof: Ein Flugblatt verbreitet Unwahrheiten

Ein Flugblatt führt 14 Punkte gegen eine Verlegung des Werkhofes von Freienbach auf. Doch diese sind nicht alle korrekt. Der Gemeinderat berichtigt.

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In Freienbach sollen Werkhof und Sammelstelle vom Gwatt ins Dow-Areal verlegt werden. In einem Flugblatt wird die Lage des Dow-Areals in der Schwerzi nun offenbar kritisiert. Wie die Gemeinde Freienbach mitteilt, heisst es im Flugblatt, dass Mehrverkehr entstünde und Müll «von Pfäffikon angekarrt werden» müsse.

Diese Aussage sei falsch, heisst es vom Gemeinderat. Denn die Schwerzi liege «sehr zentral im Gemeindegebiet». Einwohner von Wilen, Bäch und Freienbach hätten so eine kürzere Fahrstrecke als bisher. Das Gwatt bleibe auch künftig eine Quartiersammelstelle, so dass die Pfäffiker und Hurdner nur noch für Spezialabfälle nach Freienbach fahren müssen, so der Gemeinderat weiter.

«Unrealistisch tiefer Zins»
In der Gwatt bestehe ein Platzproblem, Anfahrt und Abfahrt sei schwierig, die Lagermöglichkeiten seien beschränkt, die Arbeiten des Werkhofs und der Feuerwehr seien nur erschwert möglich. Die im Flugblatt genannte Variante «Zeughaus» sei keine Option, da sie zuwenig zentral sei und die Anwohner stören würde. Ausserdem wäre ein Neubau im Vergleich zum Dow-Areal erheblich teurer.

Die im Flugblatt genannten Angaben zur Finanzierung «entbehren jeglicher gesetzlicher Grundlage», heisst es weiter. Es werde mit einem «unrealistisch tiefen Zins» gerechnet.

Keine Heizung vorgesehen
Die Verfasser des Flugblattes schreiben laut Gemeinderat weiter, dass die Künstlerateliers neben einer Müllhalde stehen würden. Dies stimme nicht, es gäbe zwei Räume, die nur über Dachluken verfügen würden. Ausserdem wird dem Gemeinderat vorgeworfen, es sei den Stimmbürgern verschwiegen worden, dass Heizkosten für die 10 Meter hohen Hallen anfallen würden. Doch: Der Bereich mit der 10 Meter hohen Halle wird laut Mitteilung gar nicht beheizt.

ana