Zentralschweizer Coronanews vom 28. März

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

Die neusten Meldungen vom Samstag, 28. März

19:05 Uhr

Ungenügendes Social Distancing: Polizei muss teilweise eingreifen
(spe/sre) Das schöne Wetter lockte am Samstag einige Menschen in der Zentralschweiz – trotz des allgegenwärtigen Aufrufs zu Hause zu bleiben – an die frische Luft. Werden dabei die Bestimmungen von zwei Metern Abstand sowie Grüppchenbildung bis maximal fünf Personen eingehalten?

Luzern: Gerade am See würden sich viele Menschen nicht an die Verordnung des Bundesrates halten, bestätigt die Luzerner Polizei. Auch auf Sportplätzen seien immer wieder Gruppen anzutreffen. Am Samstag habe die Luzerner Polizei gegen 100 Meldungen bezüglich Personen erhalten, die sich nicht an die Vorgaben halten.

Nidwalden: Grossmehrheitlich würden sich die Nidwaldnerinnen und Nidwaldner aber an die Vorschriften des Bundes halten. «Unsere Patrouillen haben vereinzelt Situationen angetroffen, in denen sie einschreiten oder auf die Regeln hinweisen mussten», sagt Andreas Murer, Pikettchef Verkehrs-/Sicherheitspolizei bei der Kantonspolizei Nidwalden auf Anfrage. 

Obwalden: Die Kantonspolizei Obwalden will am Montag eine Bilanz ziehen.

18:12 Uhr

48 Infizierte und drei Geheilte in Uri 
Der Kanton Uri verzeichnet aktuell 48 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Sieben davon sind hospitalisiert, wie der Kantonale Führungsstab am Samstag mitteilt. Drei Personen wurden als geheilt aus der Quarantäne entlassen. 

18:08 Uhr

Schüler freut sich über Zeit zu Hause
Janis schreibt seinem «Urgroseli»:

Bild: Heidi Frey 
14:43 Uhr

Brief ans Grosi
Eine herzerwärmende Botschaft – da ist auch die Rechtschreibung Nebensache:

Bild: Patrizia Inderkum

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13:27 Uhr

Tandem-System minimiert Risiken bei der Nachbarschaftshilfe
(sam) Die Stadt Luzern und das Netzwerk Vicino warnen vor zu vielen Kontakten bei der Nachbarschaftshilfe. «Wenn mehrere Personen abwechselnd mehreren anderen helfen und dabei die Hygieneweisungen des Bundesamtes für Gesundheit nicht strikte einhalten, dann kann die Hilfsbrücke rasend schnell zur Übertragungskette werden», sagt der städtische Sicherheitsmanager Maurice Illi. Es soll daher ein Tandem-System gelten. Das heisst, ein Freiwilliger hilft immer der gleichen Person (unten auf der linken Seite abgebildet). Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

11:44 Uhr

Brief an die Schulkameraden: «Es ist eine schwierige Zeit, aber wir schaffen das»
Weil Dustin seine Klassenkameraden derzeit nicht auf dem Pausenplatz treffen kann, hat er ihnen einen Brief geschrieben:

Bild: Familie Bucher 

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11:10 Uhr

Zweiter Todesfall im Kanton Schwyz
Im Kanton Schwyz ist eine weitere Person verstorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dabei handelt es sich um eine Frau mit Jahrgang 1944, wie der Kanton Schwyz am Samstag mitteilt. Die Frau wohnte in einem Pflegeheim. Sie litt unter verschiedenen Vorerkrankungen und war in palliativer Behandlung.

Im Kanton Schwyz gilt seit dem 15. März ein generelles Besuchsverbot für die Alters- und Pflegeheime. Bisher sind im Kanton Schwyz 122 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

10:37 Uhr

Hilfsaktion der Uni Luzern: Studenten helfen Senioren
(avd) Ab heute Samstag können Seniorinnen und Senioren auf die Nummer 041 229 50 54 anrufen oder an die Adresse nachbarschaftshilfe@unilu.ch ein E-Mail schreiben. Das Telefon wird täglich von 10.30 Uhr bis 15 Uhr bedient. Geografisch wird mit der Aktion der Kanton Luzern abgedeckt, geholfen werde bei Bedarf aber allen Senioren. Melden kann sich, wer Hilfe bei Einkäufen oder Botengängen benötigt oder auch, wer jemanden zum Plaudern sucht. Hier geht's zum ausführlichen Artikel

Sie bringen Studenten und Senioren zusammen (von links): Uni-Professor Walter Fellmann, Uni-Generalsekretär Wolfgang Schatz, Assistentin Franziska Fritsche und Fellmanns Tochter Martina vor dem Uni-Hauptgebäude in Luzern.

Sie bringen Studenten und Senioren zusammen (von links): Uni-Professor Walter Fellmann, Uni-Generalsekretär Wolfgang Schatz, Assistentin Franziska Fritsche und Fellmanns Tochter Martina vor dem Uni-Hauptgebäude in Luzern.

Nadia Schärli (25. März 2020)
09:26 Uhr

Wir suchen aufmunternde Zeichnungen und Briefe
Riesige Freude erlebte unsere Leserin Rita Bieri in der schwierigen Zeit der Coronakrise. Diesen Brief hat sie von ihrem Grosskind, der 6-jährigen Kindergärtlerin Emma erhalten:

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09:07 Uhr

Zentralschweizer erzählen
Auch heute hat die Luzerner Zeitung ihre Porträtserie über Zentralschweizer im Corona-Alltag fortgesetzt.

Rahel Sager (29)

Rahel Sager (29)

Bild: PD

Diesmal erzählt Rahel Sager (29), Fussballerin und Ärztin aus Luzern: «Unser ganzes soziales Leben wurde auf den Kopf gestellt. Ich sehe das aber auch als Chance für viele Menschen, mal aus dem Arbeitsalltag rauszukommen, sich Gedanken zu anderen Sachen und zum eigenen Leben zu machen.» Hier geht's zu den Porträts.

07:40 Uhr

Ansturm von Freiwilligen
Aufruf nach Freiwilligen löst in Obwalden einen Ansturm aus. In weniger als einer Woche erhielt das Kantonsspital Obwalden 300 Bewerbungen für Freiwilligenarbeit. Hier geht's zum Artikel.

07:32 Uhr

Blutspenden
Der Blutspendedienst Zentralschweiz erlebt einen Ansturm. Da das Blut nur sechs Wochen hält, werden Spender auf die nächsten Wochen vertröstet. Hier geht's zum Artikel.

07:15 Uhr

Kommentar
Die Corona-Krise hat alle Bereiche des Lebens erfasst. Im Kanton Zug sind es vor allem die Einfrau- und Einmannbetriebe, die innovativ mit der Krise umgehen, schreibt Harry Ziegler, Chefredaktor der «Zuger Zeitung».

Die letzten Einträge vom 27. März:

Schwierige Zeiten für Bauern
(bier) Wegen des Coronavirus fehlen ausländische Arbeitskräfte. Die Landwirte suchen im Inland Hilfe, wie ein Beispiel aus Lindencham zeigt.

21:46 Uhr

Gratis Erholung für medizinisches Personal
(jwe) Das Zuger Unternehmen «Le Bijou» bietet Quarantäne auf hohem Level an. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter: Für medizinisches Personal gibt es nun kostenlose Aufenthalte in den Luxus-Apartments – zur Erholung.

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