Frick abgewählt - Föhn erobert zweiten Sitz

Wahl-Triumph für die Schwyzer SVP: Mit Alex Kuprecht und Peter Föhn stellt die Partei erstmals gleich beide Ständeräte. Der Bisherige Bruno Frick (CVP) muss sein Amt nach 20 Jahren abgeben.

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SVP-Kandidat Peter Föhn zieht in den Ständerat. (Bild: bac)

SVP-Kandidat Peter Föhn zieht in den Ständerat. (Bild: bac)

SVP-Kandidat Peter Föhn zieht in den Ständerat. (Bild: bac)

SVP-Kandidat Peter Föhn zieht in den Ständerat. (Bild: bac)

Föhn und Frick lieferten sich im zweiten Wahlgang von Beginn weg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schlussendlich obsiegte Peter Föhn mit 15'899 Stimmen. Bruno Frick kam auf 14'833, Vincenzo Pedrazzini (FDP) auf 10'478 und Martha Leuthard (Komitee «Us em Volk - fürs Volk») auf 1084 Stimmen.

Der 59-jährige Muotathaler Peter Föhn kehrt damit in die Bundespolitik zurück, nachdem er zwischen 1995 und 2011 bereits Nationalrat war. Der 58-jährige Bruno Frick, 1991 in den Ständerat gewählt, muss sich hingegen aus dem Bundeshaus verabschieden.

Beschwerde gegen Wahl eingegangen

Bei der Bundesratswahl vom 14. Dezember allerdings wird nur ein Schwyzer Ständerat dabei sein: der in der ersten Runde gewählte Alex Kuprecht. Die Erwahrung (Bestätigung) des Resultates der zweiten Runde kann nicht mehr rechtzeitig vorher vorgenommen werden.

Und bereits ist am Sonntagmittag denn auch eine Beschwerde gegen die Wahl eingegangen: Toni Reichmuth von den Grünen - er war Ständeratskandidat der ersten Runde - beantragt darin die Ungültigkeitserklärung der Ständeratskandidatur von Peter Föhn aus formalrechtlichen Gründen.

Als Begründung gibt Reichmuth an, Föhn habe die 50 beglaubigten Unterschriften, die für eine Kandidatur nötig gewesen wären, nicht innerhalb der nötigen Frist realisieren können. Die Staatskanzlei habe davon Kenntnis gehabt und die Kandidatur trotz fehlender Beglaubigung der Unterschriften abgesegnet.

rem/bac/sda