Frick tritt aus economiesuisse-Vorstand aus

Der neu gewählte Finma-Verwaltungsrat Bruno Frick tritt aus dem Vorstand des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse aus.

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Bruno Frick während einer Debatte im Ständerat in der Sommersession 2010. (Bild: Archiv / Keystone)

Bruno Frick während einer Debatte im Ständerat in der Sommersession 2010. (Bild: Archiv / Keystone)

Sein Mandat laufe im August ab und er habe angekündigt, nachher nicht mehr weiterzumachen, sagte er in der Samstagsrundschau von Radio SRF. Grund für den Austritt sind mögliche Interessenkonflikte. Mit der Wahl in den Finma-Verwaltungsrat hatte sich Frick verpflichtet, alle Tätigkeiten und Verwaltungsratsmandate aufzugeben, die zu einem Interessenkonflikt führen könnten.

Vorwürfe wiederum dementiert

Die in den letzten Tagen aufgekommen Vorwürfe gegen ihn wies der ehemalige Schwyzer CVP-Ständerat im Interview erneut zurück. Er betonte zudem, dass noch keine Strafuntersuchung laufe. Eine Anzeige allein bedeute noch nichts. «Jeder kann gegen jeden ins Blaue klagen», sagte er. Er gehe davon aus, dass keine Strafuntersuchung eröffnet werde. Falls dies doch geschehe, werde er sich dieser stellen. Ob er bei einer allfälligen Anklage als Finma-Verwaltungsrat zurücktreten würde, wollte er nicht sagen. «Bei einer Anklage müsste man die Situation neu beurteilen», sagte er. Wie diese Beurteilung ausfallen werde, hänge aber von den Umständen ab.

Letzten Sonntag war bekannt geworden, dass gegen Frick im Kanton Schwyz eine Strafanzeige wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung vorliegt. Davon hatten weder er noch der Bundesrat bei der Wahl Fricks in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht Ende Juni gewusst.

sda/spe