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FUSSBALL: Der SC Goldau kommt in Zugzwang

Der Sportclub Goldau muss seinen Fussballplatz vergrössern. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) stellt an die Klubs Mindestanforderungen.
Alfred Wolf
Der Drahtzaun auf der «Tierpark»-Seite müsste um rund anderthalb Meter zurückversetzt werden, damit der Fussballplatz die geforderten 100 Meter erreicht. (Bild Erhard Gick)

Der Drahtzaun auf der «Tierpark»-Seite müsste um rund anderthalb Meter zurückversetzt werden, damit der Fussballplatz die geforderten 100 Meter erreicht. (Bild Erhard Gick)

Alfred Wolf

Es ist ein leidiges Thema. Der Sportplatz Tierpark in Goldau, wo der dortige Zweitliga-Interregional-Klub seine Meisterschaftsspiele austrägt, ist zu klein. Und dies mit einem halben Meter in der Länge und zweinhalb Metern in der Breite.

Noch darf der SC Goldau seine Spiele ohne Auflagen auf dem «Tierpark» austragen. Der SFV stellt aber an die Vereine ganz klare Bedingungen. Sollte Goldau was in dieser laufenden Saison wohl eher nicht der Fall sein wird – in die 1. Liga aufsteigen, wären die Bedingungen für die Goldauer nicht mehr einzuhalten. So bleibt den Verantwortlichen keine andere Wahl, als den jetzigen Platz den Anforderungen des SFV anzupassen. Der Platz muss verlängert und verbreitert werden. Zwar werden die Vereine der unteren Ligen (2. Liga interregional abwärts) bis jetzt noch nicht gezwungen, die Mindestanforderungen eines Fussballplatzes zu erfüllen (100 x 64 Meter). Das könnte sich aber schon bald ändern. Bei der Geschäftsstelle in Bern ist man daran, für alle Sportanlagen die Mindestmasse zu fordern.

Tierpark ist kooperativ

In Goldau weiss man inzwischen, was die Stunde geschlagen hat. Also machte man sich daran, Möglichkeiten auszuloten, wie der Platz den Anforderungen des SFV gerecht werden könnte. Der Goldauer Architekt Herbert Süess suchte das Gespräch mit den Anstössern des Fussballplatzes. Vor allem der Tierpark Goldau, der genau an den Fussballplatz grenzt, war natürlich der erste Ansprechpartner. Laut Herbert Süess zeigten sich die Verantwortlichen des Tierparks äussert kooperativ und würden dem SC Goldau keine Steine in den Weg legen.

Der Drahtzaun, welcher den Fussballplatz und den Tierpark abgrenzt, müsste etwas zurückversetzt beziehungsweise genau auf die Grenze gesetzt werden. So könnten die geforderten Masse in der Länge eingehalten werden. In der Breite könnte Richtung Ersatzplatz ausgewichen werden. Dort müssen auch die Werbebanden verschoben werden.

Problem Finanzierung

Die Platzsanierung hat natürlich ihren Preis. Weil auch die Flutlichtanlage nicht mehr den Normen des SFV entspricht, müsste auch diese gleichzeitig verstärkt und damit erneuert werden. Dies alles ergibt ungefähr die Summe von rund 300000 Franken. Dass der SC Goldau mit diesem Betrag an seine Grenzen stösst, ist kaum verwunderlich. Bereits hat ein Gremium des SC Goldau seine Fühler ausgestreckt. So könnte Goldau von einem Beitrag aus der Kasse des Schwyzer Kantonalbank-Jubiläums profitieren. Weiter würden auch Sport-Toto-Gelder fliessen.

Und zu guter Letzt sind die Goldauer Fussballer aber auch auf einen Gemeindebeitrag angewiesen, ansonsten das Projekt kaum realisierbar wäre. Im heute erschienenen Amtsblatt des Kantons Schwyz ist die Baueingabe ausgeschrieben.

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