GÄTTERLIFURZER-BALL LAUERZ: Für alle wurde etwas geboten

Die Gätterlifurzer Lauerz hatten diesen Samstag zum Ball geladen.

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Besucherinnen des Balls in Lauerz. (bild Michael Stalder/Neue SZ)

Besucherinnen des Balls in Lauerz. (bild Michael Stalder/Neue SZ)

Es ist Fasnachtszeit und somit auch die Zeit der Maskenbälle. Am Samstag fand bei kaltnassem Wetter der Ball der Lauerzer Guuggenmusig Gätterlifurzer statt. Jährlich abwechselnd mit der Dörfli-Fasnacht war dieses Jahr wieder ein Gäfu-Ball angesagt. Die Mehrzweckhalle Lauerz wurde nach dem Motto «Uf dä Alpe obä» stimmig eingerichtet. Den Barbetrieb sicherten die Gätterlialp-, Alpashot- und Vorstandalp-Bar. Passende musikalische Unterhaltung lieferte DJ ANDX.

Wer die Fasnacht lieber gemütlich angehen wollte, bekam dazu in der Kaffeestube Gelegenheit, wo volkstümliche Unterhaltung durch das Ländlertrio Chuchirast Illgau geboten wurde. Für das leibliche Wohl wurde am Grillstand gesorgt.

Attraktives Programm
Um 20 Uhr öffneten sich die Tore und einige Gäste nutzten die Gelegenheit, sich für den Ball etwas aufzuwärmen. Als jedoch gegen 21.30 Uhr mit der Hummelzunft Arth die erste Guugenmusig auf die Bühne trat, war sofort auch die Party lanciert. Es wurde getrunken, getanzt und gefeiert. Darauf trat mit den Radiokings eine hochkarätige Rockband auf die Bühne, die ihr Programm professionell darbot.

Wie es sich für einen richtigen Fasnachtsball gehört, präsentierten sich noch weitere Guuggenmusigen, um die gute Stimmung erst recht aufzuheizen. Die Guuggenmusig Menzikus aus Menzingen, die Hafä-Rattä Lachen und die Guuggenmusig Echo vom Hirschloch aus Galgenen wurden ebenfalls von den Gätterlifurzer nach Lauerz eingeladen. Die Gastgeber liessen es sich natürlich nicht nehmen, ihr Repertoire an Fasnachtssongs zum Besten zu geben. Sie lieferten eine grandiose Mitternachtsshow ab und schlossen so den Ball mit ihrem Heimspiel ab.

Organisatoren zufrieden
Der Gäfu-Ball 2009 muss sich nicht hinter andern Fasnachtsbällen verstecken, wurden doch rund 600 Eintritte verkauft und eine gute Show geboten. So zeigte sich auch Remo Bianchi, Major der Gätterlifurzer, während des Balles zufrieden: «Es läuft super, es gibt keine Probleme und die Stimmung ist sehr gut.»

Während sich der Winter diesen Samstag kalt und nass zeigte, wurde drinnen im Warmen umso mehr gefeiert. Für die sichere Heimreise sorgte bis 4 Uhr der Shuttlebus.

Michael Stalder