GAG-AKTION: Muotathaler Jungspunde gehen in die Isolation

Der Muotathaler Verein Saips organisiert dieses Jahr zum ersten Mal ein so genannntes «Bunkerweekend». Erklärtes Ziel: 50 Stunden in einem Luftschutzkeller ausharren.

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Feines Süppchen? Saips-Präsident Damian Betschart. (Bild pd)

Feines Süppchen? Saips-Präsident Damian Betschart. (Bild pd)

Das Bunkerweekend findet vom 21.–23. Mai statt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die ungefähr neun Teilnehmer (also die gesamte Saips-Garde) ziehen für mehr als 50 Stunden in einen von der Aussenwelt abgeschnittenen Bunker. Während dieser völligen Isolation müssen die Teilnehmer je zweimal eine Zeitschätzung abgeben. Nach diesen drei Tagen findet die Auswertung statt; Sieger ist, wer das beste Zeitgefühl an den Tag gelegt hat.

Sieben Meter hoher Schneemann
Saips besteht seit dem Jahr 2002. Das Konglomerat wurde ins Leben gerufen, um den Freundeskreis zu pflegen, wie es auf der Homepage des Vereins heisst. Der Vorstand organisiere laufend kleinere und grössere, «zum Teil etwas aussergewöhnliche Events». Im vergangen März etwa hatten die Mitglieder einen etwa sieben Meter hohen Schneemann gebaut oder vor rund einem Jahr ein «Restenessen» durchgeführt, das mit speziellen Gängen – wie etwa einer in einem Abfalleimer servierte Maissuppe – aufwartete.

Am meisten mediales Aufsehen erregte jedoch die bereits zweimal lancierte «Tour de Garette» der jungen Männer: Mit Schubkarren ging es zu Fuss durch die ganze Zentralschweiz. Auch dieses soll am letzten Wochenende im August wieder eine «Tour de Garette» über die Bühne gehen. Zudem ist eine kantonale und für die ganze Bevölkerung offene «Ankähäfälä»-Meisterschaft geplant.

scd