GALGENEN: Krebsklinik: Die Initianten sind enttäuscht

Das Projekt der Krebsklinik Galgenen wird zeitlich zurückgeworfen. Schuld ist ein Entscheid vom Wochenende.

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Martin Michel. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Martin Michel. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Ein Projekt aus dem Kanton Schwyz findet vorderhand keinen Eingang in die nationale Planung der Spitzenmedizin: die geplante Klinik für Protonentherapie gegen Krebs in Galgenen. Dies hat die Konferenz der Schweizer Gesundheitsdirektoren am Wochenende entschieden. Und darüber zeigten sich die Schwyzer Initianten am Wochenende enttäuscht.

Nun werde das Galgener Projekt als reine Privatklinik weiter vorangetrieben, sagte Verwaltungsratspräsident Martin Michel. Mit Konsequenzen: «Nur die Reichen können es sich leisten. Oder man kann hier erst zur Krebstherapie kommen, wenn der Krebs schon zu weit fortgeschritten ist», sagt Michel.

Durch die Nichtberücksichtigung werde das Galgener Projekt zeitlich etwas verzögert. Aber auch wenn das Protonentherapiezentrum als Privatklinik gebaut und geführt werden müsse, sei es finanzierbar. «Investoren haben wir zur Hand», sagte Martin Michel.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.