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Gäste aus nah und fern

Die einmalige und fröhliche Stadtlauf-Stimmung erlebt man während der ganzen Veranstaltung in den vier Festwirtschaften. 150 Helferinnen und Helfer freuen sich auf viele aufgestellte Gäste – vom Luzerner Wochenmarkt bis hin nach Japan.
Gabriel Kaspar
Auf den Festplätzen, wie hier auf dem Kornmarkt, herrscht stets eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. (Bild Gabriel Kaspar)

Auf den Festplätzen, wie hier auf dem Kornmarkt, herrscht stets eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. (Bild Gabriel Kaspar)

Nach der sportlichen Leistung das Fest. So lautet das Motto vieler Firmenteams, die nach dem Lauf den Abend bei einem kühlen Bier und einer Grillwurst ausklingen lassen und ihre Laufzeiten miteinander vergleichen. Einige bleiben bis zum offiziellen Betriebsschluss um 23 Uhr – oder eben auch paar Minuten später, wenn der Geschäftsleiter Andreas Grüter dem Stromer endgültig den Befehl «Zieh den Stecker!» gibt. Wenn die fröhliche Stimmung auf dem Höhepunkt ist, erntet er dafür auch mal einige Buhrufe.

Für Nichtläufer und Begleitpersonen beginnt das Volksfest Luzerner Stadtlauf schon früher. Vor allem bei Sonnenschein sind viele Tische bereits am Mittag gut belegt. «Für viele Besucher des Wochenmarkts ist die Grillwurst nach dem Einkauf der Apéro auf dem Heimweg», sagt Esther Rimer vom Seeclub Luzern, welcher die Gäste auf dem Theaterplatz bewirtet.

Auch Markus Lustenberger, langjähriger Festwirt auf dem Kapellplatz, freut sich immer ganz besonders über spezielle Gäste. Auf dem Kapellplatz stammen diese öfters aus Ostasien. So verirren sich öfters asiatische Touristengruppen von der nahen Kapellbrücke oder dem Grendel in seine Festwirtschaft und degustieren genüsslich seine Grillwaren. Er wird in diesem Jahr übrigens das letzte Mal als Platzchef der Festwirtschaft auf dem Kapellplatz amten. «Nach diesem Stadtlauf trete ich kürzer und übergebe die Leitung meinen beiden Töchtern Priska und Claudia», berichtet er nicht ohne Stolz. Als Helfer möchte er aber noch viele weitere Jahre dabei sein. Der älteste Helfer in seinem Team ist schon über 80 Jahre alt.

Was nicht verkauft wird, wird zu Biogas

Zu Beginn der Stadtlauf-Woche studiert Festwirt Andi Lüdi die Wetterprognosen fürs Wochenende. «Läufer sind wetterfest, unsere Gäste in der Festwirtschaft aber etwas weniger», schmunzelt er. Anschliessend werden bei den Lieferanten die definitiven Bestellmengen ausgelöst. Festwirt Andi Lüdi erklärt: «Es ist für uns von grossem Interesse, dass wir möglichst alle Produkte verkaufen und Food-Waste so reduzieren können.»

Wenn es trotzdem etwas nass werden sollte, sorgen auf allen Festplätzen Zelte für den Schutz vor Regen. Dennoch schlägt Nässe natürlich etwas auf den Umsatz und sorgt insbesondere vermehrt für Brotresten. Diese werden ab diesem Jahr übrigens separat gesammelt. Der Entsorgungspartner Dräksak bringt alle Bioabfälle anschliessend in die Biogas-Anlage. Auch weitere Umweltmassnahmen werden seit Jahren konsequent umgesetzt: Um Littering vorzubeugen, erfolgt die Ausgabe von Getränken mit einem Jeton und 2 Franken Depot.

Bargeldlos mit TWINT bezahlen

Auch in diesem Jahr kann man in den Festwirtschaften bargeldlos mit TWINT bezahlen. Und dies geht ganz unkompliziert: Beim Kaufprozess einfach mit dem Smartphone den vorliegenden QR-Code scannen, Gesamtbetrag eingeben und dem Helfer die Zahlungsbestätigung vorweisen.

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