Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GASTGEWERBEGESETZ: Alkohol: Schwyz verstärkt Jugendschutz

Immer wieder geraten Jugendliche wegen übermässigem Alkoholkonsum in die Schlagzeilen. Mit verschiedenen Massnahmen will die Schwyzer Regierung die Jugendlichen nun schützen.
Auch der Kanton Schwyz setzt auf Testkäufe. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Auch der Kanton Schwyz setzt auf Testkäufe. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Mit mehreren erheblich erklärten parlamentarischen Vorstössen verlangten verschiedene Kantonsratsmitglieder eine
Verstärkung der Schutzbestimmungen im Gastgewerbegesetz. In der Totalrevision des Gastgewerbegesetztes hat nun der Schwyzer Regierungsrat dieses Anliegen aufgenommen, wie er in einer Mitteilung schreibt.

  • Testkäufe Testkäufe sollen durchgeführt werden, um zu prüfen, ob die Altersgrenzen eingehalten werden. Bei fehlbarem Verkaufsverhalten drohen Bussen sowie der Entzug der Verkaufsbewilligung.
  • Jugendschutzkonzept Für Gastgewerbebetriebe oder Anlässe, die vorwiegend von Jugendlichen besucht werden, ist nach dem regierungsrätlichen Entwurf künftig ein Jugendschutzkonzept erforderlich (Alterskontrolle... Getränkeangebot...). Zudem verlangt der sogenannte «Sirupartikel», dass mindestens drei verschiedene alkoholfreie Kaltgetränke, darunter mindestens ein ungesüsstes Mineralwasser, preisgünstiger angeboten werden als das billigste alkoholhaltige Getränk.
  • Prävention und Information Die bisherigen Anstrengungen von Kanton, Bezirken, Gemeinden sowie Organisationen im Bereich der Prävention und Information sind fortzuführen. Die Kantonspolizei erhält neu die Kompetenz, unmündige Personen, die Anzeichen von Alkohol- oder Drogenmissbrauch zeigen, in Obhut zu nehmen. Dann werden die Eltern aufgefordert, die Jugendlichen abzuholen. Geschieht dies nicht, werden ihnen die Jugendlichenvon der Polizei mit Kostenauflage zugeführt.
  • Verzicht auf generelle örtliche oder zeitliche Verkaufsverbote Generelle Verbote sieht der Vernehmlassungsentwurf nicht vor. Verzichtet wird auf die Einführung einer einheitlichen Altersgrenze von 18 Jahren.

Der Regierungsrat hat das Volkswirtschaftsdepartement ermächtigt, den Entwurf für eine Totalrevision des Gastgewerbegesetzes in die Vernehmlassung zu schicken. Die Frist läuft bis zum 10. August.

rem

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.