Geburtshilfe für Schwyzer Felchen und Forellen

Wenn die Temperaturen fallen und die Nahrung in den Gewässern knapp wird, bereiten sich Felchen und Forellen für das Laichgeschäft vor. Weil geeignete Laichgründe nicht mehr überall intakt sind, hilft die Fischzuchtanlage Brunnen, Jungfische künstlich zu erbrüten.

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Felchen beim Schlüpfen. (Bild: PD / Kuno v. Wattenwyl)

Felchen beim Schlüpfen. (Bild: PD / Kuno v. Wattenwyl)

Felchen beim Schlüpfen. (Bild: PD / Kuno v. Wattenwyl)

Felchen beim Schlüpfen. (Bild: PD / Kuno v. Wattenwyl)

Später würden jungen Felchen und Forellen wieder in ihr Heimatgewässer zurückversetzt, teilte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz am Donnerstag mit. Fische, die kurz vor dem Laichen sind, werden gefangen, um ihnen Eier und Spermien abzunehmen. Die Eier werden befruchtet und in der Kantonalen Brutanstalt in Brunnen ausgebrütet.

Sind die Fische geschlüpft, müssen sie von den Betreuern gefüttert werden. Dies geschieht teils mit lebendem Plankton, das im Lauerzersee gefischt wird, teils mit künstlichem Futter.

Jährlich werden zwischen Dezember und Mai auf diese Weise ungefähr 10 Millionen Felchen, 150'000 See- und 250'000 Bachforellen und etwa eine Million Hechte erbrütet, aufgezogen und in ihre Heimatgewässer ausgesetzt.

sda