Gefahr für Piloten – Schweizer Armee greift ein

Für die Rega und Gleitschirmflieger sind kleine Seilbahnen ein Albtraum. Stillgelegte Anlagen werden von der Armee entfernt – gratis.

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Solche Heuseile (im Bild auf dem Stoos) sind der Rega und Gleitschirmflieger ein Dorn im Auge. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Solche Heuseile (im Bild auf dem Stoos) sind der Rega und Gleitschirmflieger ein Dorn im Auge. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

«Das Engelbergertal ist für uns Piloten eine Herausforderung», sagt Beat Fahrni, Rega-Pilot und Hauptverantwortlicher bei der Rettungsflugwacht für das Projekt «Remove». Denn im Engelbergertal und in der ganzen Zentralschweiz hat es besonders viele alte und neue Seilbahnkabel. «Kabel sind eine grosse Gefahr für uns Piloten», sagt Fahrni. Deshalb wurde vor zehn Jahren das Projekt «Remove» gestartet. Seit 2001 setzt die Schweizer Armee speziell aufgebotene Armeeangehörige, Seilbahnspezialisten, Spezialausrüstung und Lufttransportmittel ein, um Luftfahrthindernisse aus den Schweizer Alpen zu entfernen. Dabei arbeitet das Militär mit der Rettungsflugwacht Rega, der schweizerischen Flugsicherung Skyguide sowie dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zusammen.

Jetzt ziehen die Verantwortlichen Bilanz: «Alte kleinere Heuseile haben wir mittlerweile in der ganzen Schweiz mehrheitlich rückbauen können. Nun sind die grossen Anlagen an der Reihe», sagt Fahrni. Bis jetzt wurden während 2381 Diensttagen 315 Anlagen beseitigt.

Andreas Bättig

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