GEMEINDE SCHWYZ: Der Schwyzerturm ist noch nicht gestorben

Die Stimmbürger wollen sich nicht an einem Schwyzerturm beteiligen. Ob das Projekt trotzdem verwirklicht wird, ist noch unklar.

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Rot eingekreist der Gibel bei Schwyz, wo der Holzturm gebaut werden sollte. (Karte mapsearch.ch)

Rot eingekreist der Gibel bei Schwyz, wo der Holzturm gebaut werden sollte. (Karte mapsearch.ch)

Nachdem der Gemeindebeitrag von 180'000 Franken für einen Schwyzerturm im Gibelwald am Wochenende vom Stimmvolk deutlich abgelehnt wurde, will der Initiantenverein Gemeinsam für unsere Gemeinde (GfuG) zuerst einmal etwas Gras über dieses Thema wachsen lassen. Doch wie Vereinspräsident Stephan Annen beteuert, ist das Projekt deswegen noch nicht gestorben.

Ob man eine private Finanzierung zu organisieren versucht oder was genau weiter geschehen wird, sei noch unklar. Vieles hängt auch vom Entscheid der Gemeinde über das Baugesuch ab. Bei dem ist nämlich noch eine Einsprache des Heimatschutzes hängig.

Auf die Zukunft des Ortsentwicklungsvereins GfuG habe das negative Abstimmungsresultat keinen Einfluss. «Wir sind nach wie vor von diesem Projekt überzeugt», betont Vereinspräsident Annen. «Wenn der Aussichtsturm stehen würde, so würde er auch gebraucht.»

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.