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GEMEINDE SCHWYZ: Ein Minus von sieben Millionen wegen Einmaleffekt

Wegen einer einmaligen Einlage für das neue Alterszentrum Rubiswil rutscht die Gemeinde Schwyz 2016 tief in die roten Zahlen. Sie budgetiert bei einem Aufwand von 74,8 Millionen Franken ein Defizit von rund 7 Millionen Franken.
Die Schwyzer Regierung will nicht mehr soviel in den NFA zahlen. (Bild: Keystone/Martin Rütschi)

Die Schwyzer Regierung will nicht mehr soviel in den NFA zahlen. (Bild: Keystone/Martin Rütschi)

Ohne die Einmaleinlage für das Alterszentrum wäre die Bilanz für das nächste Jahr praktisch ausgeglichen ausgefallen, teilte die Gemeinde Schwyz am Dienstag mit. Der Steuerfuss soll auf dem derzeitigen Niveau bleiben.

Die Gemeinde plant im nächsten Jahr Nettoinvestitionen für 42,3 Millionen Franken. Unter anderem stehen Erschliessungen neuer Baugebiete und die Planung der Muotabrücke West sowie Sanierungen beim Strassen- und Kanalisationsnetz an.

Mit dem erwarteten Minus schmilzt das Eigenkapital der Gemeinde von aktuell 16,4 auf 9,4 Millionen Franken Ende 2016. Bis Ende des Jahrzehnts dürfte das Polster gemäss Mitteilung auf fünf oder weniger Millionen sinken.

Wegen der grossen Investitionstätigkeit kämpft die Gemeinde Schwyz auch in den Folgejahren mit der Verschuldung. Das Fremdkapital werde sich innerhalb von drei Jahren auf 150 Millionen Franken verdoppeln.

Immerhin rechnet der Gemeinderat für das laufende Jahr mit einem deutlich besseren Abschluss als erwartet. Budgetiert war ein Minus von 1,6 Millionen Franken. Die Verwaltungsrechnung könne wohl positiv abgeschlossen werden. (sda)

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