GEMEINDE SCHWYZ: Kollegiumskirche kann restauriert werden

Der Kanton als Eigentümer will die Kollegiumskirche Maria Hilf in Schwyz erhalten und restaurieren. Dazu hat der Kantonsrat einen Kredit von 3,1 Millionen Franken deutlich bewilligt.

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Die Kollegiumskirche Maria Hilf in Schwyz kann saniert werden. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Die Kollegiumskirche Maria Hilf in Schwyz kann saniert werden. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Die Kollegiumskirche Maria Hilf soll als wichtige Zeugin des neobarocken Kirchenbaus erhalten bleiben. So ist beispielsweise ihre «Goll-Orgel» von europäischer Bedeutung. Sie wird in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt und sorgfältig Instand gesetzt.

Die Kirche wird auch in Zukunft in erster Linie als Gotteshaus zur Verfügung stehen, heisst es in einer Medienmitteilung des Baudepartementes des Kantons Schwyz. Daneben ist vermehrt eine kulturelle Nutzung für musikalische Veranstaltungen möglich.

Breite Unterstützung für Restaurationskonzept
Das umsichtig gewählte Restaurierungskonzept wurde Bischof Vitus Huonder persönlich unterbreitet und erläutert. Das Bistum unterstützt das Konzept, welches vom Schwyzer Pfarrer Reto Müller und von der Pfarrei Schwyz ebenfalls mitgetragen wird. Pfarrer Reto Müller und die kantonale Denkmalpflege begleiten die Ausführungsarbeiten.

Start der Bauarbeiten Mitte September
Die vorbereitende Kommission des Kantonsrates hat vor der Beratung des Geschäfts die Kirche und die Grabkapelle besichtigt und nach eingehender Beratung des Konzepts den Verpflichtungskredit einstimmig unterstützt. Schliesslich stimmte der Kantonsrat mit 80 gegen 2 Stimmen am 24. Juni 2010 dem Kredit von 3,1 Millionen Franken zu. Die Baubewilligungen liegen vor. Die Bauarbeiten beginnen Mitte September.

pd/zim