Polizeimeldungen Uri
Blaulicht-Ticker - Gurtnellen: Selbstunfall mit Sattelmotorfahrzeug – niemand verletzt

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Uri.

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 (Bild: KEYSTONE)

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Die folgenden Meldungen stammen von der Kantonspolizei Uri:

Gurtnellen: Selbstunfall mit Sattelmotorfahrzeug – niemand verletzt

Heute Mittwoch, 19. Januar 2022, kurz vor 08.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Sattelmotor-fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd. Im Bereich Blüemlismatt verlor der Chauffeur aus derzeit nicht geklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge kollidierte er mit der rechtsseitigen Leitplanke. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 20'000 Franken.

Quelle: Kantonspolizei Uri, Mittwoch, 19.01.2022 (Link)

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Medienmitteilung der Zentralschweizer Polizeikorps: Ein Flirt mit Folgen – Vorsicht vor der Erpressungsmethode Sextortion

In den vergangenen Wochen gingen bei den Zentralschweizer Polizeikorps vermehrt Meldungen von Personen ein, die Opfer von Sextortion wurden. Bei dieser Internet-Erpressungsmethode werden die Betroffenen zunächst flirtmässig im Internet angesprochen und später beispielsweise in einem Chat aufgefordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu versenden oder sich vor der Webcam zu entblössen und/oder sexuelle Handlungen vorzunehmen. Anschliessend werden die Opfer mit dem Bild- oder Videomaterial erpresst. Von Sextortion sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betroffen, in den meisten Fällen sind die Opfer männlich. Die Zentralschweizer Polizeikorps mahnen zur Vorsicht.

So schützen Sie sich vor Sextortion

So gehen Sie bei Sextortion vor

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Schweizerischen Kriminalprävention oder auf der Aktionsseite Stop Sextortion.

Quelle: Kantonspolizei Uri, Mittwoch, 19.01.2022 (Link)

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Altdorf: Unbekannte Täterschaft verübt Sachbeschädigung - Zeugenaufruf

Quelle: Kantonspolizei Uri, Dienstag, 18.01.2022 (Link)

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Seedorf: Kinderwagen mit Kleinkind rollt in die Reuss - zwei Personen verletzt

Am Freitag, 14. Januar 2022, um circa 10.45 Uhr, war eine Frau mit einem drei Monate alten Baby in einem Kinderwagen auf dem Reussdamm in Seedorf am Spazieren. Gemäss den ersten Ermittlungen stellte sie den Kinderwagen im Bereich Wyerallmend kurz ab. Anschliessend rollte der Kinderwagen unbeobachtet vom Damm in die Reuss. Dort wurde das Kleinkind durch das Wasser aus dem umgekippten Kinderwagen befördert und von der Strömung mitgetragen. Als die der Familie des Kindes nahestehende Frau den Vorgang bemerkte, rannte sie unverzüglich dem Kind nach, sprang in die Reuss und konnte dieses aus dem Fluss bergen. Eine zufällig vorbeifahrende Automobilistin fuhr die Frau und das verletzte Kind ins Kantonsspital Uri, wo eine medizinische Erstversorgung erfolgte. Das Baby wurde anschliessend mit einem Helikopter der Alpine Air Ambulance in ein ausserkantonales Spital überflogen. Beim Bergungsvorgang zog sich die am Unfall beteiligte Frau leichte Verletzungen zu.

Zum vorliegenden Fall können keine weiteren Auskünfte gegeben werden.

Quelle: Kantonspolizei Uri, Montag, 17.01.2022 (Link)

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Kanton Uri: Adler mit Schrot beschossen – Zeugenaufruf

Anfangs Dezember 2021 erhielt das Amt für Forst und Jagd die Mitteilung, dass in Schattdorf, im Bereich Rynächtflue, ein Adler verletzt am Boden liege. In der Folge wurde der Greifvogel durch einen Wildhüter geborgen und zur Untersuchung in die Pflegestation des Tierparks Goldau überführt. Dabei stellte man fest, dass die Verletzung des Steinadlers von einem Schrotbeschuss stammte. Der Flügel des Adlers wurde stabilisiert, damit die Knochenbrüche abheilen können. Das Tier befindet sich aktuell in der Pflegestation des Tierparks Goldau. Falls der Heilungsprozess zufriedenstellend verläuft, ist eine Auswilderung wieder möglich.

Die Kantonspolizei Uri hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen. Bislang bestehen keine Hinweise zur Täterschaft oder zum Ort des Abschusses, der aufgrund der Flugfähigkeit des Adlers in einem sehr grossen Umkreis zum Fundort liegen kann.

Zeugenaufruf

Die Kantonspolizei Uri bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Hinweise zum beschossenen Steinadler oder zu den Umständen des Abschusses machen können, werden gebeten, sich umgehend bei der Kantonspolizei Uri, Telefon 041 874 53 53, zu melden.

Quelle: Kantonspolizei Uri, Donnerstag, 13.01.2022 (Link)

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