Polizeimeldungen Zug
Blaulicht-Ticker – Kanton Zug: Heftige Gewitterfront zog über den Kanton Zug

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Zug.

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(chm)

Die folgenden Mitteilungen stammen von der Zuger Polizei:

Kanton Zug: Heftige Gewitterfront zog über den Kanton Zug

Sonntag, 25.07.2021, 15:34 Uhr

148 / MEDIENMITTEILUNG

Kanton Zug: Heftige Gewitterfront zog über den Kanton Zug

Weit über 100 Meldungen sind bei der Einsatzleitzentrale nach einem heftigen Gewitter eingegangen. Einige Strassenabschnitte mussten vorübergehend gesperrt werden. Meldungen über verletzte Personen liegen zurzeit keine vor.

Am Sonntagmittag (25. Juli 2021), kurz nach 12:30 Uhr, erreichte ein starkes Gewitter den Kanton Zug. Dieses brachte teilweise auch Hagelschauer mit sich. Innert kurzer Zeit standen in den Gemeinden Risch, Zug, Walchwil, Unterägeri und Oberägeri etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen unter Wasser. Einige Strassenabschnitte mussten aufgrund der grossen Wassermassen vorübergehend gesperrt werden. Bei der Einsatzleitzentrale gingen insgesamt rund 140 Meldungen ein. Die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden stehen im Dauereinsatz. Meldungen über verletzte Personen sind bis anhin nicht eingegangen.

Im Einsatz stehen Angehörige der Feuerwehren Oberägeri, Unterägeri, Menzingen, Baar, Walchwil, Risch und Hünenberg, die in Risch Unterstützung leistet, sowie der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ).

Quelle: Zuger Polizei

Zug: Flammen und Rauch bei Schulpavillons

Samstag, 24.07.2021, 15:12 Uhr

Bei einem Verbindungsgang von zwei Schulpavillons sind Gummimatten in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, der Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Am Freitagabend (23. Juli 2021), kurz vor 20:30 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung, dass es bei den Schulpavillons an der St. Johannesstrasse in der Stadt Zug brenne. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) war schnell mit ersten Einsatzkräften vor Ort und hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.

Es stellte sich heraus, dass zuvor drei Jugendliche, im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, beim oberen Verbindungsgang der Schulpavillons zeuselten. Beim Verlassen der Örtlichkeit haben die Jugendlichen die Gluten nicht vollständig ausgelöscht. Folglich fingen die dortigen Gummimatten Feuer und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Verletzt wurde niemand, der Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Die verantwortlichen Jugendlichen müssen sich wegen fahrlässigem Verursachen einer Feuersbrunst vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Im Einsatz standen rund 25 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ), das Feuerwehrinspektorat sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei. 

Quelle: Zuger Polizei

Oberägeri: Rentner fährt in Motorräder und Autos

Samstag, 24.07.2021, 07:46 Uhr

Auf der Morgartenstrasse ist es zu einer Kollision mit fünf beteiligten Fahrzeugen gekommen. Vier Personen wurden verletzt, eine davon erheblich. 

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend (23. Juli 2021), kurz vor 17:00 Uhr. Ein Rentner war mit seinem Personenwagen auf der Morgartenstrasse in Richtung Unterägeri unterwegs. Kurz vor der Verzweigung Alosen-/Morgartenstrasse bemerkte der Mann die stehende Kolone zu spät und fuhr in das Heck eines Motorrades. Dieses wiederum prallte zuerst in ein zweites Motorrad und anschliessend in ein Auto. Daraufhin fuhr der Unfallverursacher links an der Unfallstelle vorbei, kollidierte mit dem Inselschutzpfosten auf der dortigen Mittelinsel und prallte dann in das Heck eines weiteren stehenden Autos. Anschliessend kam er rechts daneben auf dem Trottoir zum Stillstand. Der Unfallverursacher, die beiden Motorradlenkerinnen sowie eine weitere Autofahrerin wurden verletzt. Eine der Motorradlenkerinnen, eine 17-jährige Frau, erlitt erhebliche Verletzungen.

Die genau Unfallursache ist noch unklar und wird untersucht. Der Pikett-Staatsanwalt ordnete beim 85-jährigen Verursacher eine Blut- und Urinprobe an. Ebenfalls wurde ihm der Führerausweis abgenommen. Es entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken.

Während der Unfallaufnahme musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt werden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.

Im Einsatz standen Angehörige der Ortsfeuerwehr Oberägeri, mehrere Rettungswagen des Rettungsdienstes Zug, Mitarbeitende des Strassenunterhaltdienstes, eines privaten Abschleppunternehmens, sowie der Zuger Polizei.

 

Quelle: Zuger Polizei

Steinhausen: Nach Parkschaden folgen Drohungen und Festnahme

Donnerstag, 22.07.2021, 08:19 Uhr

Ein Fahrzeuglenker hat ein parkiertes Auto beschädigt und anschliessend den Besitzer mit einem Messer bedroht. Der Mann wurde festgenommen. 

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend (20. Juli 2021), ca. 22:15 Uhr, vor einer Liegenschaft an der Hinterbergstrasse in der Gemeinde Steinhausen. Ein 26-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto rückwärts aus einem Parkplatz und beschädigte dabei ein dort parkiertes Fahrzeug. Der Unfallverursacher entfernte sich zu Fuss von der Unfallstelle, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zurück.

Der Besitzer des beschädigten Autos, der den Vorfall von einem Balkon aus beobachtet hatte, stellte den fehlbaren Lenker daraufhin zur Rede. Dieser bestritt jedoch, den Schaden verursacht zu haben und entfernte sich erneut von der Örtlichkeit. Nach wenigen Minuten tauchte er jedoch nochmals vor Ort auf und lief mit einem Taschenmesser in der Hand, schreiend und drohend in Richtung des Autobesitzers. Dieser konnte sich zusammen mit zwei Kollegen rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Eingangstür zum Mehrfamilienhaus abschliessen. Der Aggressor versuchte daraufhin, sich gewaltsam Zugang zu verschaffen, wobei eine Scheibe der Doppelverglasung zu Bruch ging. Anschliessend stieg er in sein Auto und fuhr davon.

Der 26-jährige Türke wurde wenig später an seinem Wohnort, ebenfalls in der Gemeinde Steinhausen, durch die Einsatzkräfte festgenommen. Der Pikett-Staatsanwalt ordnete im Spital eine Blut- und Urinprobe an. Nach der Einvernahme wurde der Beschuldigte im Verlaufe des Mittwochs aus der Polizeihaft entlassen.  

Quelle: Zuger Polizei

Cham: Mit Deliktsgut im Gepäck und auf E-Bikes über die Autobahn

Mittwoch, 21.07.2021, 13:47 Uhr

Zwei mutmassliche Diebe sind in den frühen Morgenstunden mit E-Bikes auf der Autobahn beobachtet worden. Beim Erblicken der Polizei ergriffen sie die Flucht. Einer von ihnen konnte wenig später festgenommen werden. Die Untersuchungen laufen.

Am frühen Dienstagmorgen (20. Juli 2021), kurz vor 04:30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Meldung ein, dass sich zwei Fahrradfahrer auf der Autobahn A4, zwischen der Verzweigung Blegi und Affoltern am Albis, aufhalten. Als die Polizeipatrouille vor Ort eintraf und von den beiden Männern erkannt wurden, kletterten diese über den dortigen Wildzaun und rannten in das direkt anliegende Waldstück in Richtung Knonau (ZH).

Die beiden E-Bikes, ein Smartphone, mehrere Brillen, Elektrogeräte sowie Elektrozubehör liessen sie auf dem Pannenstreifen zurück.

Die umgehend eingeleiteten Ermittlungen führten die Einsatzkräfte zu einer Liegenschaft im zürcherischen Urdorf. Dort konnte in der Folge einer der Männer durch die Kantonspolizei Zürich festgenommen werden. Es handelt sich dabei um einen 32-jährigen Algerier. Bei ihm wurden weitere Brillen sowie Einbruchsutensilien gefunden.

Die Ermittlungen zum Deliktsgut sowie dem zweiten Mann sind im Gang.   

Quelle: Zuger Polizei

Kanton Zug: Empfehlung zu Bootsfahrten und Wassersport

Mittwoch, 21.07.2021, 11:42 Uhr

Das schöne Sommerwetter lädt zu Bootsfahrten und Wassersport ein. Mit der nötigen Vorsicht und Rücksichtnahme sind diese Aktivitäten möglich. Da die Zuger Seen noch vielerorts über die Ufer treten, sollte Wellengang weiterhin vermieden werden.

Das schöne Sommerwetter hat dazu beigetragen, dass die Zuger Seen wieder klarer und ruhiger sind. Bootsfahrten und Wassersportarten wie Kanufahren, Rudern, Stand-Up-Paddling etc. auf den Zuger Seen sind mit der nötigen Vorsicht möglich. Die Bevölkerung wird zu gegenseitiger Rücksichtnahme aufgerufen. Noch immer weisen der Zuger- und Ägerisee jedoch einen hohen Pegelstand auf. Bootsführer werden deshalb gebeten, Wellenschläge am Ufer zu vermeiden, da sowohl Zuger- als auch Ägerisee an diversen Stellen noch immer über die Ufer treten.

Der hohe Wasserstand macht die Seen für Schwimmer an vielen Stellen leicht zugänglich. Es gilt zu beachten, dass Schwimmen im Bereich von Schiffsanlegestellen nicht erlaubt ist. Zudem wird das Schwimmen in geöffneten Badeanstalten empfohlen, wo das Personal den Badebetrieb beaufsichtigt. Nach wie vor lebensgefährlich sind das Schwimmen und Bootsfahrten aufgrund der sehr starken Strömung in bzw. auf Fliessgewässern, insbesondere bei der Reuss.  

Quelle: Zuger Polizei

Kanton Zug: Wassersport aufgrund der Hochwasserlage nicht empfohlen

Montag, 19.07.2021, 11:14 Uhr

Da die Wasserpegel nur langsam zurückgehen, wird von Bootsfahrten sowie von Wassersport auf Seen und Flüssen abgeraten. Bei Schiffen und Booten geht es vor allem um den Wellengang, den diese auslösen, bei Wassersportarten um die Sicherheit.

Die Hochwasser-Situation im Kanton Zug hat sich über das Wochenende leicht entspannt. Dennoch raten die Behörden von Bootsfahrten sowie Wassersport auf dem Zuger- und Ägerisee sowie den Flüssen ab. Der hohe Wasserstand, getrübte Gewässer, Strömungen, Wellengang sowie Treibgut im Wasser stellen aktuell besondere Gefahren dar. Auf dem Ägerisee ist die Kursschifffahrt deshalb nach wie vor eingestellt. Es wird der Bevölkerung empfohlen, die Seen weder motorisiert noch unmotorisiert zu befahren.

Obwohl das schöne Wetter in den kommenden Tagen zu einer Abkühlung einlädt, ist auch das Baden in den Seen besonders für nicht geübte Schwimmer gefährlich. Schwimmen sollte man nur in einer geöffneten Badeanstalt, wo das Personal den Badebetrieb beaufsichtigt. Nach wie vor lebensgefährlich ist das Schwimmen aufgrund der sehr starken Strömung in Fliessgewässern, insbesondere in der Reuss. Die momentan eher tiefen Wassertemperaturen sind ebenfalls zu beachten.

Quelle: Zuger Polizei

Zug: Baum stürzt auf Spielplatz und Autos

Samstag, 17.07.2021, 12:07 Uhr

Ein grosser Ahornbaum hat einen Spielplatz, einen Holzschuppen und Autos unter sich begraben. Verletzt wurde niemand.

Am Samstagmorgen (17. Juli 2021), um 10:45 Uhr, hat sich ein grosser Ahornbaum an der Steinhauserstrasse in Zug in mehrere Teile gespalten, ist umgefallen und auf fünf parkierte Autos und einen Spielplatz gestürzt. Auch ein Holzschuppen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Zehntausend Franken. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug zersägten den Baum, um das Trottoir und die Strasse wieder freigeben zu können. Der Spielplatz wurde abgesperrt. Der zuständige Forstwart war ebenfalls auf Platz und begutachtete weitere Bäume, die sich allesamt auf Privatgrund befinden.

 

Quelle: Zuger Polizei