Polizeimeldungen Zug
Blaulicht-Ticker – Kanton Zug: Mit Kosmetikartikel gehandelt – festgenommen und verurteilt

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Zug.

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Meldungen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE)

Meldungen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: KEYSTONE)

KEYSTONE
(chm)

Die folgenden Mitteilungen stammen von der Zuger Polizei:

Kanton Zug: Mit Kosmetikartikel gehandelt – festgenommen und verurteilt

Dienstag, 23.11.2021, 10:42 Uhr

Ein georgischer Kriminaltourist hat mit gestohlenen Rasierern, Rasierklingen und Zahnbürstenaufsätzen gehandelt. Der 31-Jährige wurde festgenommen, verurteilt und musste die Schweiz verlassen.  

Bei einer Personen- und Fahrzeugkontrolle am Dienstag (16. November 2021) haben Einsatzkräfte der Zuger Polizei bei einem 31-jährigen Georgier eine grosse Menge originalverpackter Kosmetikartikel im Gesamtwert von rund 4`000 Franken gefunden. Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Teil der gestohlenen Artikel zwei Verkaufsgeschäften zugeordnet werden.

Gemäss den Aussagen des Mannes hat er die Rasierer, Rasierklingen sowie Zahnbürstenaufsätze einem ihm unbekannten Mann zum Preis von 300 Franken abgekauft. Der Georgier musste damit annehmen, dass eine andere Person durch eine strafbare Handlung in den Besitz dieser Kosmetikartikel gekommen ist und diese nun weit unter dem Marktwert verkauft.

Der 31-Jährige, der sich illegal in der Schweiz aufhielt, wurde festgenommen und durch die Schnellrichterin der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen Hehlerei und Widerhandlung gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz zu einer Geldstrafe und einer Busse von mehreren Hundert Franken verurteilt. Durch das Amt für Migration wurde der Kriminaltourist aus der Schweiz weggewiesen. Zudem erhielt er ein dreijähriges Einreiseverbot für die Schweiz und Liechtenstein.

Quelle: Zuger Polizei

Cham: Zweimal in wenigen Minuten zu schnell unterwegs

Freitag, 19.11.2021, 11:31 Uhr

Die Zuger Polizei hat einen Autofahrer erwischt, der innerorts mit mehr als 85 Stundenkilometern unterwegs gewesen ist. Kurz zuvor war er schon in der Gegenrichtung zu schnell unterwegs. 

Bei einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle hat die Zuger Polizei am Donnerstag (18. November 2021), auf der Hünenbergerstrasse einen Autofahrer gemessen, der mit einer Netto-Geschwindigkeit von 87 km/h von Hünenberg in Richtung Cham unterwegs war. Der

24-jährige Lenker überschritt die auf diesem Streckenabschnitt erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 37 Stundenkilometer. Auf dem erwähnten Innerorts-Streckenabschnitt gilt die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Bereits einige Minuten zuvor fuhr der gleiche Lenker mit einer Nettogeschwindigkeit von 61 Stundenkilometern in die entgegengesetzte Richtung. Auch dabei wurde er registriert.

Der Führerausweis wurde dem 24-Jährigen vor Ort zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Er muss sich zudem bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Quelle: Zuger Polizei

Cham / Rotkreuz: Auffahrunfälle im Feierabendverkehr

Freitag, 19.11.2021, 09:21 Uhr

Mangelnde Aufmerksamkeit und zu wenig Abstand führten im Feierabendverkehr zu zwei Auffahrunfällen. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagabend (18. November 2021) kam es auf der Autobahn gleich zu zwei Auffahrunfällen im Feierabendverkehr. Die erste Kollision zwischen zwei Autos ereignete sich auf der A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Rotkreuz, Fahrtrichtung Küssnacht/SZ. Eine 25-jährige Autolenkerin bemerkte zu spät, dass sich der Verkehr vor ihr staute und prallte auf dem Normalstreifen in das Heck des vor ihr fahrenden Autos. Dessen 26-jähriger Lenker als auch die Unfallverursacherin blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Eine halbe Stunde später um 18:00 Uhr prallten auf der A14 unmittelbar vor der Verzweigung Blegi, Fahrtrichtung Rotkreuz, drei Autos auf dem Überholstreifen ineinander. Auch in diesem Fall hatte eine 81-jährige Lenkerin zu wenig Abstand und konnte im stockenden Kolonnenverkehr nicht mehr rechtzeitig bremsen. Sie fuhr in das vor ihr fahrende Auto, das durch den Aufprall in ein weiteres Auto geschoben wurde. Das Auto der Unfallverursacherin wurde abgeschleppt. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beträgt rund 10'000 Franken.

Die beiden Unfälle führten im Feierabendverkehr zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Zuger Polizei

Risch Rotkreuz: Aufwendige Bergungsarbeiten nach Selbstunfall

Freitag, 19.11.2021, 08:43 Uhr

Die Autobahneinfahrt Rotkreuz blieb nach einem Selbstunfall für mehrere Stunden gesperrt. Der verunfallte Kranlastwagen musste von zwei Pneukränen geborgen werden. Für die Verkehrsumleitung standen gleich drei Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Am Donnerstagnachmittag (18. November 2021) ist ein Kranlastwagen in der Autobahneinfahrt Rotkreuz, in Fahrtrichtung Luzern/Zürich, von der Strasse abgekommen und zur Seite gekippt (vgl. Medienmitteilung Nr. 242 / 2021).

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich als äusserst schwierig. Der verunfallte Kranlastwagen musste von zwei Pneukränen gleichzeitig angehoben und geborgen werden. Danach wurde das Unfallfahrzeug von einem Spezialfahrzeug aufgeladen und abtransportiert. Die dafür notwendigen Vorbereitungs- und Sicherungsarbeiten sowie die Bergung selber dauerten mehrere Stunden.

Da die Leitplanke auf einer Länge von rund 125 Metern zum Teil massiv beschädigt worden war, musste diese durch mehrere Mitarbeitende der Nationalstrassenbetriebsgesellschaft zentras provisorisch wieder instandgesetzt werden. Nach der Fahrbahnreinigung konnte die Sperrung der Autobahneinfahrt um 22:45 Uhr wieder aufgehoben werden.

Um die Verkehrsbehinderungen, insbesondere im Feierabendverkehr möglichst gering zu halten, wurden durch die drei Ortsfeuerwehren Risch Rotkreuz, Cham und Hünenberg, aufeinander abgestimmte Verkehrsumleitungen eingerichtet und betrieben. Die Feuerwehr Risch Rotkreuz stellte zudem auf dem Unfallplatz den Brandschutz sicher und unterstützte die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

Im Einsatz standen zahlreiche Angehörige der Feuerwehren Risch Rotkreuz, Cham und Hünenberg, mehrere Mitarbeitende der Bergungsfirma sowie des Abschleppunternehmens, der Nationalstrassenbetriebsgesellschaft zentras und der Zuger Polizei.   

Quelle: Zuger Polizei

Risch Rotkreuz: Kranlastwagen kippt in der Autobahneinfahrt

Donnerstag, 18.11.2021, 17:23 Uhr

Nachdem ein Kranlastwagen in der Autobahneinfahrt verunfallt ist, musste diese gesperrt werden. Der Chauffeur blieb unverletzt, der Sachschaden ist beträchtlich.

Am Donnerstag (18. November 2021), um 13:45 Uhr, ist ein Kranlastwagen in der Kurve der Autobahneinfahrt Rotkreuz, Fahrtrichtung Luzern/Zürich, zur Seite ins Gebüsch gekippt. Der 33-jährige Chauffeur blieb bei dem Selbstunfall unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der alkoholisierte Unfallverursacher wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Pikett-Staatsanwältin hat bei ihm eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Spezialisten der Verkehrspolizei klären den genauen Unfallhergang wie auch die Ursache ab.

Weil aus dem Lastwagen Diesel ausgelaufen ist, rückten auch Angehörige der Feuerwehr Risch Rotkreuz aus, um eine Beeinträchtigung der Umwelt zu verhindern. Die Feuerwehren Risch, Hünenberg und Cham haben in ihren Gemeinden zudem Verkehrsumleitungen eingerichtet.

Bei dem Verkehrsunfall wurden die Leiteinrichtungen in der Einfahrt auf der linken Seite stark beschädigt. Der Sachschaden am Lastwagen und den Leiteinrichtungen beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Franken. Die Zufahrt auf die Autobahn musste für die Bergung des Lastwagens und die Instandstellung der Leiteinrichtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.

Im Einsatz stehen Angehörige der Ortsfeuerwehren Risch Rotkreuz, Cham und Hünenberg sowie Mitarbeitende der Zentras, eines privaten Abschleppunternehmens, vom Amt für Umweltschutz und der Zuger Polizei.

Quelle: Zuger Polizei

Baar: Zwei Schüler auf dem Fussgängerstreifen von Auto erfasst

Dienstag, 16.11.2021, 10:11 Uhr

Zwei Knaben sind auf dem Weg zur Schule beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren worden. Die beiden wurden erheblich verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen (16. November 2021), kurz vor 07:30 Uhr, beim «Büelplatz» in der Gemeinde Baar. Ein 33-jähriger Autofahrer fuhr auf der Langgasse in Richtung Baar Zentrum. Dabei übersah er zwei Schüler, die die Marktgasse von der Büelstrasse her kommend, auf dem dortigen Fussgängerstreifen überquerten.

Die beiden 11- und 12-jährigen Knaben wurden vom Auto erfasst und erheblich verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurden sie ins Spital eingeliefert. Die genaue Unfallursache wird untersucht.

Quelle: Zuger Polizei

Walchwil: Selbstunfall unter Alkoholeinfluss

Montag, 15.11.2021, 07:40 Uhr

Ein Autofahrer ist von der Strasse abgekommen und heftig in eine Stützmauer geprallt. Der 47-Jährige musste ins Spital eingeliefert werden, am Auto entstand Totalschaden.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (14. November 2021), kurz nach 18:15 Uhr, auf der Artherstrasse in Walchwil. Ein 47-jähriger Mann fuhr von Zug kommend Richtung Arth, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto geriet auf die Gegenfahrbahn, kam von der Strasse ab und prallte heftig in die dortige Stützmauer. In der Folge wurde das Fahrzeug zurückgeschleudert und kam auf dem gegenüberliegenden Trottoir zum Stillstand.

Der Unfallverursacher wurde erheblich verletzt und ins Spital eingeliefert. Die bei ihm vor Ort durchgeführte Atemalkoholprobe verlief positiv, worauf die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eine Blut- und Urinprobe anordnete.

Der ausländische Führerausweis wurde dem 47-Jährigen aberkannt und ein Fahrverbot für die Schweiz ausgesprochen. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden.

Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, eines privaten Abschleppunternehmens und der Zuger Polizei.   

Quelle: Zuger Polizei

Cham und Zug: Beleuchtungskontrollen für mehr Sicherheit

Freitag, 12.11.2021, 14:07 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz (TCS) hat die Zuger Polizei zwei Beleuchtungskontrollen durchgeführt. Über Hundert Fahrzeuge und Zweiradlenkende wurden kontrolliert und mehrere Dutzend Fussgänger sowie Freizeitsportler sensibilisiert.

Am Donnerstagabend (4. November 2021) sind an der Sinerstrasse in Hagendorn (Gemeinde Cham) gesamthaft 16 Fahrzeuge kontrolliert worden. Davon waren 13 mit einer kaputten Lichtquelle unterwegs. In 8 Fällen konnten Spezialisten des TCS diese Lichtquelle vor Ort reparieren. In den übrigen 5 Fällen wurde von der Zuger Polizei ein Beanstandungsrapport ausgestellt. Dies bedeutet, dass der oder die Fahrzeuglenker/in den Mangel in einer Fachwerkstatt reparieren lassen muss.

Bei der zweiten Beleuchtungskontrolle am Donnerstagabend (11. November 2021) lag der Fokus auf den Zweiradlenkenden sowie den Fussgängern. Am Chamer Fussweg, bei der Schiessanlage Choller, wurden rund 120 Zweiradlenkende sowie mehrere Dutzend Fussgänger und Freizeitsportler angehalten und auf die Bedeutung der Sichtbarkeit aufmerksam gemacht.

Die Zuger Polizei stellt insbesondere den Zweiradlenkenden ein gutes Zeugnis aus. Nur wenige von ihnen waren ohne oder mit einer ungenügenden Beleuchtung unterwegs. Die grosse Mehrheit trug zudem auch noch reflektierende und helle Kleider.  

Quelle: Zuger Polizei

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